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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 65. Band, (Jahrgang 1870)

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P  f  i  z  in  a  i  e  r

behielten  es.  Jetzt  werde  ich  zurückgesetzt,  vertrieben  aus  Thsin
und  trete  aus  dem  Grenzpasse.  Ich  fege  für  dich  das  innere  Haus
und  breite  den  Teppich.  Es  ist  ein  Glück,  wenn  du  mich  nicht  vertreibst. ­
  —  Su-tse  sprach:  Vortrefflich<)!
Pa-tschi  war  stechender  Vermerker  von  Yang-tscheu.  Er  sass
mit  den  Gästen  im  Finstern  und  zündete  keine  obrigkeitlichen
Kerzen  an  =).
Sung,  der  jüngere  Bruder  Tscheu-Fs,  riss  einst  in  Folge  des
Weines  zornig  die  Augen  auf  und  sagte  zu  I:  Deine  Begabung
erreicht  nicht  diejenige  des  jüngeren  Bruders.  Warum  hast  du  da
durch  Querzüge  einen  bedeutenden  Namen  erlangt?  —  Er  warf  nach
ihm  eine  Wachskerze,  die  er  mit  der  Hand  erfasst  hatte.  I  zeigte
eine  geistvolle  Miene  und  widerstrebte  nicht.  Er  sprach  gelassen:
Die  O-nu  bewerkstelligen  einen  Überfall  mit  Feuer.  Man  muss  ernstlich ­
  ausrücken  und  die  Tafeln  herabsenden  3).
Liang,  der  Sohn  des  Königs  von  King-ling,  versammelte  gewöhnlich ­
  die  Männer  des  Lernens.  Er  schnitt  in  Kerzen  Gedichte
ein.  Vier  Endlaute,  zugleich  eingeschnitten,  betrugen  einen  Zoll.
Er  hielt  dieses  für  etwas  Ausserordentliches.  Siao-wen-yin  sprach:
Wenn  man  einen  Zoll  von  der  Kerze  verbrennt,  so  ist  dieses  ein
Gedicht  mit  vier  Endlauten.  Welche  Schwierigkeit  könnte  es  dabei
geben  ?  —  Er  schlug  jetzt  in  Gemeinschaft  mit  Khieu-kiai  und
Kiang-hung  kupferne  Becken,  auf  denen  Gedichte  mit  fünf  Endlauten
angefertigt  waren.  Wenn  der  Ton  verklungen  war,  konnte  man  die
Gedichte  sehen 4 ).
Kao-tsu  besuchte  einst  die  Halle  der  reinen  Fahnen.  Er  befahl
Thsui-kuang,  dem  Leibwächter  des  gelben  Thores,  ferner  Kö-ya  von
Yi,  Thsui-hieu  von  Hing-Iuan  und  Anderen,  ein  bilderloses  Gedicht
zu  verfassen.  Er  sagte  dabei  dessen  Gedanken.  Als  die  Kerzen
kamen,  nahmen  die  Fürsten  und  Reichsminister  Abschied  und  zogen
sich  zurück.  Kao-tsu  sprach:  Bei  der  Ankunft  der  Kerzen  Abschied
nehmen  und  sich  zurückziehen,  ist  Brauch  der  fremden  Geschlechter.
Derselbe  hat  den  Sinn,  dass  man  bei  Nacht  die  Weise  der  Seiten-*)

  Die  Tafeln  der  kämpfenden  Reiche.
3 )  Das  von  Sie-sching  verfasste  .Buch  der  spateren  Han.
s )  Das  Buch  der  Tsin.
4 )  Das  Buch  der  Tsi.
            
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