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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 65. Band, (Jahrgang 1870)

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v.  Schulte

XIII.  Jahrh.  stammt,  allein  genügen,  wofern  nicht  innere  Gründe  vorliegen, ­
  welche  die  Angabe  als  irrig  erkennen  lassen.  Hier  bestätigt
Alles  deren  Richtigkeit.
2.  In  dem  Buche  III.  werden  zwischen  den  Titeln  de  decimis
und  de  regularibus  einige  Stücke  eingeschaltet,  vor  denen  am
Randevon  der  Hand  des  Correctors  geschrieben  ist  fol.  13 b :  'in
secundo  libro  in  compilatione  nluni  .  Dieselbe  Hand  schrieb  an  den
Schluss  dieses  Einschiebsels:  '/iaec  pertinent  ad  compilationem
alam  .  Der  Grund  von  diesen  Bemerkungen  liegt  darin,  dass  nach
dem  letzten  Titel  des  Einschiebsels:  'de  confirmatione  ntili  vel
inutili'  die  trotz  der  Rasuren  nicht  ganz  verwischte  Rubrik  steht:
alani  de  confirmatione  utili  vel  inutili.  Inno.  III’.  Weil  man  somit
die  voraufgehende  dem  Gilbertus  beilegen  konnte,  schrieb  er  nach
derselben  an  den  Rand:  '«td  audientiam  et  c.  ex  parte  hic  deest’  und
nach  dieser  Notiz  die  so  eben  mitgetheilte.  Aus  demselben  Grunde
steht  auch  noch  fol.  14 a  im  Anfänge  als  Rubrik:  'alani.  in  secundo
libro,  quod  i’  d’  e  [d.  h.  quod  ibidem  est]  hic  ponitur’.  Es  ist  also
evident,  dass  die  Abschrift  gemacht  wurde  aus  einem  Codex  der
nach  der  Comp.  Gilberti  die  des  Alanus  enthielt.  Weil  er  beide  bei
diesem  Passus  verwechselt  hatte,  folgt  die  sorgfältige  Correctur,  die
zugleich  bürgt  für  die  Genauigkeit  des  Textes.
3.  Von  den  331  Capiteln  der  Compilatio  secunda  des  Johannes
Galensis  stehen  152  in  dieser  Sammlung,  also  beinahe  die  Hälfte.
4.  Zu  dieser  Sammlung  verhalten  sich,  wie  die  Tabellen  auf  den
ersten  Blick  lehren,  die  späteren  bis  auf  Johannes  Galensis  lediglich ­
  ergänzend.
111.  Anhang  zur  Comp.  Gilberti.
Zur  Sammlung  Gilberts  ist  ein  Anhang  gemacht,  der  in  der
Tab.  B.  beschrieben  ist.  Ich  nehme  an,  derselbe  rühre  von  Gilbert
selbst  her.
Bei  dieser  Annahme  leiten  mich  folgende  Umstände.  Der  Anhang
folgt  auf  die  Sammlung  ohne  jede  Unterbrechung  mit  Angabe  der
Titel,  so  dass  die  Einfügung  bez.  Benutzung  ohne  Schwierigkeit  war.
Er  ist  geradeso  in  der  vermehrten  Sammlung  (Tabula  C.)  beibehalten
und  nur  vermehrt  worden.  Dass  diese  letztere  am  Ende  unvollständig
ist,  thut  der  Beweisführung  keiaen  Eintrag.  Alanus  hat  die  darin  he-
            
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