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bunen wohnen, weilen „lm ganzen poden lai an eipämstiiudle —
atinne du bnnet dar grimmige tönt.“ Lied.
bunderlain wunderbar, seltsam, s. oben das Lied Handel junc S 102
und -lain.
burp m. Sensenstiel, kämt, worp m. steirisch wonf. Lexer 260, tirol.
worp in Schöpf 820, bair. worb f. Schmell IV, 139, alemann.
worb n. Stalder II, 298, mhd., ahd. worp m. Im ungr. Bergl.
wurf, burf Schröer Wörterb. 105. bjofn, buofn, wuofn Nachtrag
18, buefen Darst. 242. Mein vocab. 1420 unter worf.
wurkeln auf dem Eise gleiten. Vgl. wargeln rollen Schm. IV, 153. —
busken gleiten. Altlaag futschen gleiten, Stald. I, 408. Vgl. wutschen,
wuschen Lex. 261, entschlüpfen, alemann. wütsch schnell,
Stald. II, 461, tirol. witsch Augenblick Schöpf 818. Wol Nebenform
von ahd. wisk, wisken Wisch, wischen; vgl. mein vocab.
von 1420, wo S. 25“ zweimal wuschs für wisch (arswuschs) zu
lesen ist.
Wutz, Name in Gottschee 1700.
bntzen stechen; Kindersprache. Das wäre Schriftdeutsch wutzen oder
(u für a) watzen (ahd. hwazzan wetzen?). Slov. heißt bücika
Stecknadel.
Z.
zäbern zaubern. Ebenso kämt. Lex. 263. — zübrar m. Plur. zilbrare
Zauberer. Wie tirol. s. Schöpf 833.
zaben wozu s. zbeu (= zweu).
zache f. Baumbock, eine Art Laus, Zecke; mhd. zeche; vgl. Schm.
IV, 222.
zäckliich n. Lumpen, Fetzen, s. zockel. Die Form zackel stimmt in
der Bedeutung hier mehr zu mhd. zote, ahd. zatiV, so daß ein
Wechsel von t mit ck anzunehmen ist; zagel, das in Kärnten,
Tirol ähnlich klingt, weicht hier völlig ah. Vgl. zeckein.
zagel m. Kolben, z. B. Maiskolben; mhd. bedeutet zagel m. Schwanz
(got. tagl Haar), aber auch schon Baumwipfel, s. mhd. Wtb. III,
839\ 4.
zagen jammern; 3. Person er zoit*, Partie, gezoit. Die Form stimmt
zu mhd. zagen, gezeit; die Bedeutung ist auffallend.
Zägkhl s. Zekcle. Im ungr. Bergl. Zekel, in Kaschau 1399, in Siebenb.
Zekeli.