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S c h r o e r.
Wimpflin, Name in Gottschee 1700.
Windischdorf bei Mitterdorf zählte 1770 siebenundvierzig Häuser.
Windischinann, Name in Stockendorf 1800. Im ungr. Bergl. ist der
NameWindisch seit 1360 (Schemnitz) 1450(Neusol) sehr häufig.
Winkel bei Altlaag 1770 sieben Häuser, s. Altwinkcl.
binnic, bindic wütend: mhd. ahd. winnic, tirol. winnig, kämt, windig,
Lex. 258.
Yinol, Name in Gottschee 1700.
binte f. Windling: ahd. wintn.
bint§ic winzig; das bint§ie wüderle Schraubenmutter. Conf. cimbr.
binse, minse wenig CWtb. 110 b . 147 b .
Auffallend ist, daß hier nicht z sondern t§ (s) an den
Stamm win angehängt erscheint; vgl. nordböhm. kiintschicb,
siebenbürg, sächs. klinzig, im ungr. Bergl. kitzcn, mein Wtb.
69; Seite 70 unter klein aber geradezu kli-bintschek, wo obiges
bint§ic enthalten ist. Beachtenswert sind daselbst auch noch die
Formen: minkel und winkikal: wenig, daselbst 81, sogar iniirke
müakel. Darst. 124. Weiteres unter kitzen Nachtrag 36.
birchen garnweben, wirken; die Form wirchen auch bei Schmell. IV.
143. Schöpf 817.
wirt birt m. der Hausherr, Gemahl Vgl. CWtb. 112. Lex. 248. Vocab.
von 1423: di hausfrau und blrtin la donna de chasa 36 a .
„wischtnar m. Maulwurf.“ Wahrscheinlich büestnar von mhd. wüesten
wüst machen; vgl. ahd. wuostari extirpator Graff. I, 1084. Vgl.
waltschnar und buoi§nar.
bi§e bi§a f. Liebling, gea, hol inir das, Jitter bist du a bisa geh, hol
mir das, dann bist du mein liebes Kind. Über die Endung e und
— a s. o vgl. das folgende.
bi§an liebkosen. Vgl. bi§e. Dar ato bi§et §ain kind der Vater liebkost
sein Kind. Die Form bi§e fällt völlig zusammen mit bi§e pratum,
die Wiese.
Wiesgarn, Ort bei Ossiunitz.
Wietericb, Name in Ort 1614.
bi§peln pfeifen; in diesem Sinne auch bezeugt durch wispeln mit dem
Munde pfeifen. Tirol. Schöpf 818, kämt, wischpin. Lex. 258.
Vgl. Schmell. IV, 481; ahd. hwispalön.
Wittine 1560 in Suchen, Reuter. Wittine, Name in Mosel 1770.
Mosche 1870. Der Ort Feuchting heißt slov. Bitine, daher der
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