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S c h r o e r.
Ein Lied zbean barbare, das in Gottschee viel gesungen
wird, scheint auf die Rivalität zweier Gegenden hinzudeuten:
un zieliot a mueter a töchterlain
ums töchterlain fraien zbean barbare.
„So gebet mih mueter in Schimitscher parg
in S. parge gaits gueten hain;
gueten bain und slachtes pröat.“
„So lät mih mueter in Rodinar parg
in Rodinar parge gaits baißes pröat
baißes pröat und slachten bain!“
So zieh du hin tochter bu du bilst
in Schimitzer parg oder Rodinar parg;
Bir sächen (ins heut und nimmer mear!“
anders:
„Ich gib die tochter in Rüdiger parg
in Rüdiger parg ist pitter dar bain.
Ist pitter dar bain und sbarzes pröat;“
unt inner hent kam zben barbarlain.
„So lät mih mueter in Schimmitscher parg
in Schimmitscher parg ist gueter bain
In Schimmitscher parg ist gueter bain
gueter bain und baißes pröat!“
„So biinsch ich dir in Schimmitscher parg“
ahödre söget di stiefmueter
„In acht tilgen, so biinsch ich dire
du solst bestocken und bestoin!“
j *
bestocket und bestoinet ist deu schean tochter.
bärlain wahrlich, aber; bärlain, §anber§t klecket et waintlain wahrlich,
allein, gedeiht nicht gut, vgl. lain.
barlt f. die Welt. In ganzer barlt i§t koln bölkle et im Liede unter
Maria, s. oben S. 435; vocab. von 1423; Rom haubtstat aller
berlt 39 b . mhd. werlt, ahd. weralt.
Warmbergs. I nterwarmberg, Warmberg im Nesselthal 1770 eilf Häuser.