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S c h r ö e r.
ruitont an bägc sie reiten weg: ebenso auch im vdcab. 1423:
er ist langst en bege gegangen 4S b .
bachletzen, 1.. fächeln zu bair wiicheln Schmell. IV, 9.
Nach der Form in Gottseliee ist ein mhd. wehelen anzunehmen
zu wihc wach wähen gewehen s. mhd. Wtb. III, 650.
Denn die Gottscheewer Mundart hat a nur für e, nie für«.—2.,
watscheln, wie eine Ente gehn,
wacche! baechel m. Tischtuch s. beclicl.
wad —badraich m. Wegrich; abd. wegarih, mhd. wegcrih. Vocab.
1423: wegreiöhwasser laqua de piantazano 21 b .
walien bugen, derbugen gewaschen, got. thvalian, mhd. twahe twuoc
twuogen getwagen. Nur das Particip, aber statt -twagen: -bugen,
ist erhalten, wo wahrscheinlich ü für langgewordenes a anzunehmen
ist, also derbdgen für derwagen. Uber den Wegfall des
t vgl. bechel und >V.
Wachtel bächtel f. Wachtel. Im Liede: di bächtel ginget in ünserm
walde s. S. 110.
bainiichtcn Weihnachten. Zu diesen Festtagen werden in Gottschee
Vögel, besonders Tauben aus Brolteig gebacken,
baibon s. baip,
balle f. Weile, Zeit, ili hän et der bail ich habe nicht Zeit,
bain m. dar baifcc, röatc und sbiirzc b. weißer, rother und schwarzer
Wein, wie in Italien. — bainrabc f. Weinrebe,
bainparc m. Weinberg. Die Weinberge im Süden des Lsindchens
sind das Paradies des Gottscheewers.
baintolle f. auch tolde Weintraube. Vgl. Gr. Wtb. II, 1227.
baip n. Weib, baibon ein Weib nehmen. S. darüber oben S. 25.
Vocab. 1423: ein beipt (sic) nemen: tore moier 36 b .
baisei m. Weisel, Bienenkönigin mhd. wisel.
baige f. baigel n. Weise, Singw r eise mhd. wisc. — Die baigen der
echten Gottscheewer Lieder sind sehr eintönig; s. Ausflug n.
Gottseliee S. 112.