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S c h r ö e r.
vgl. mhd. inwert eigen „ijuod t'oresta sine consensu domini
nequeant extirpari nec feoda nec proprietates, (in) wartes eigen
dictae“ so 1254, s. Schmeller IV, 161 f. Gr. Rechtsalterth.
562.
l'ngerle, Name in Gottschee. 1700.
uupicgen planieren, anebnen. Schon oben S. 53. Wenn das Wort auf
anbiegen zurückzuführen ist, so vgl. cimbr. piigen, ital. piegare.
CWth. 158. vgl. jedoch wign.
Unterbuchberg 1770: neun Häuser.
Unterdeutschuu 1770: siebenunddreißig Häuser.
I'nterlliegendorf 1770: acht Häuser.
Unterskrill (bei Mosel) 1770: siebzehn Häuser,
llntersteinwand (bei Nesselthal) 1770: eilt'Häuser,
llntertappelwerch hei Tschermoschnitz 1770: fünfzehn Häuser,
l'ntertschatschitz 1770: zwei Häuser.
Unterwarinberg 1770: vierzehn Häuser.
I nterwetzenbach 1770: neun Häuser,
ltnterlak zählte 1867 tausend Deutsche, 640 Slovenen.
unterlasse m. oder hofstätter m. der Gemeindegründe bebaut, mhd.
undersezze (bei Jeroschin u. a. mhd. Wtb. II, 2, 338) m.
Unterthan.
untersteckhare pl. Strümpfe, in der Mosche. Die Strümpfe sind gefältelt
und heißen daher wol steckare vgl. ehedem gesteckte
hauben, stcckhauben: gefältelte Hauben. S. Schmell. III, 609.
urbaiße f. Erbse, Bohne. S. oben Seite 41. vocab. ital. tod. von 1460.
arbeissen bixi.
urbot m. Sauerteig, kämt, urfi Lex. 248, ebenso tirol. Schöpf 785;
schwäbisch urb (zusammengezogen aus urliub) Schmid 527;
daraus adjectivisch: urbot vgl. §liebitt u. dgl. Siehe das folgende
Wort.
urhäb m. Sauerteig; ahd. mhd. urliap, daher auch urb, urb-at.
urlasse f. Hornisse. Bei dem häufigen Wegfall des h im Anlaut s. oben
Seite 22 und 97 f. ist hier burlässe anzunehmen, das zu kämt,
burlassen Lex. 146 stimmt. Leonh. Frisch I, 469 führt an aus
einem vet. voe. 1482: hurnascb hörlitze, und Adelung nennt
unter Hornisse die Form hörlitze: oberdeutsch; ein späteres
horlitz crabro von 1618 Schmell. I, 237 ahd. mhd. hornüz;
Frommann VI, 347: die Form wuinaußen.