Weitere Mittheiiungen über die Mundart von Gottschee.
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da har hent kamen di Summitten
daher sind kommen die Sonnwenden
di lieben heiligen Summitten!
Johannes, du lieber guldaindar man
hast du getötet Jesus dain sun!
o di lieben scheanen Summitten!
Johannes hat en getafet in Jordanvluß
ar hat en ungenum wor sain s heilige kind.
won dort har hent kam die Summitten,
di lieben heiligen §ummitten!
ih biinschet noch ahört (einmal) de Summitten!
benn seu hent wersloufen deu Summitten,
di lieben schean Summitten.
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nu pehüet eu gott ir Summitten,
ir lieben scheanen Summitten !
haint han ih da gejaten das körn aus;
rnöarn bert ih et mear da sainen!
di lieben scheanen Summitten!
Man sieht, es sind lauter Ausrufe der Freude und des
Heimatsgefühls und der Gedanke an den Abschied stdht schmerzlich
im Hintergründe. — jummittenkilwerle n. Johanniskäfer. —
sumittenriidle n. Räder und Scheiben, die brennend bergab gerollt
werden während der nächtlichen Johannisfeuer; s. Schöpf 596,
Lexer 215, Schneller III, 308, Gr. mythol. 582, Germania I, 54.
jumitröage f. Johanniskraut, hypericum perforatum. Sträuße
daraus müssen so viel Rosen enthalten, als das Haus Bewohner
zählt. Dessen Blume zuerst welkt, der stirbt zuerst.
Sumperer, Name in Götenitz, Kotschen 1775, Krapflern 1570, unter
den Steir. freis. 1316 (s. oben S. 33): Sumprer.
§mine mit dar inane verliejont iren schain in einem Liede oben unter
Varia.
§Dnmitte s. siininiitten.
suntäc Sonntag s. täc. Wozu ich noch nachtrage: suntag, montag,
eritag, mittwochen, pfinztag, donerstag, freitagt, samztagt. Vocab.
1423 f. 4“.
Siirge, Name in Ribnik, Masche etc. 1775.
Sürgern bei Ossiunitz, hatte 1770 vierzehn Häuser.