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S c h r ö e r.
seehte f. Lauge, vocab. 1479: di «echt oder di laugen. Dazu vgl.
Schmell. III, 194: scchteln, cimbr. sechta Lauge. CWtb. 168.
Dazu Stalder II, 366. Lexer 230. Schöpf 664.
jechtar m. Melkfaß; ahd. sehtari, slovakisch: zorhtar zu sextarius.
Seitz, Name in Gottschee.
Sole Seele bei Gottschee zählte 1770 sechsundvierzig Häuser.
Sella hatte 1770 eilf Häuser.
Seemann, Name in Gottschee 1700. Kraptlern, Riek, Kotschen 1773.
Im ungr. Bergl. in Kremnitz 1838.
Setsch hei Ebenthal 1770 mit neunzehn Häusern.
§eu säi s. §i.
Sever, Name in Gottschee 1700, Weißenstein, Riek 1773.
Sgedl, Name in Gottschee 1700.
§i §eu sie; ohne Unterschied des Geschlechtes wird §cu (= mhd.
siu), §ai zuweilen im Nom. und auch im Accus. Sing. fern, und
PI. nicht nur neutr. gebraucht. — §ikin f. das Weibchen z. B.
des Bären, der Katze, aber auch Flachsfemmel. Die Sie für
das Weibchen ist ein uralter allgemein verbreiteter Ausdruck
Gr. Wtb. III, 690 f., aber die Form mit -hin hier in Gottschee,
die an nd. seeken erinnert, ist auffallend. Doch hat schon
das ital. deutsche Vocab. von Lapi (1479): di sigin la putta
13”. das vocab. von 1423: si oder di femena, er oder der
maschale 31 1 '.
siben ganzeu jur und drai tuge kömmt formelhaft vor im Liede die
schöne am Meer. S. dar. Germania XIV, 332. — §ibneu siebene.
§ibnte f. die Siebente, das Todtenfest; wie mhd. der sibende der
siebente Tag nach dem Tode. Feste währen überhaupt sieben
Tage. Nib. 41. Gudr. 219. u. s.
Sibrcr, Name in Schwarzenbach 1360.
jicherle n. Sichel, vgl. sagnaije.
sidelstoiu m. der mythische Siegesstein; „es gibt Schlangen, die eine
Krone mit einem Edelstein tragen, das ist der sideljtoin. Eine
solche Schlange ist weiß und wohnt an einem Brunnen, wo sie
durch Wälder streicht, verbrennt Alles. Wenn man sich ihr naht,
thut sie einen Pfiff, worauf von allen Seiten die Schlangen
kommen zu ihrer Hilfe, ln Unterluog hat einer dennoch gesiegt
und den §idelstoin gewonnen. Er wurde reich dadurch und das
Glück wohnte seit der Zeit hei ihm.“