Weitere Mittheilungen über die Mundart von Gottschee.
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schattar, m. Plural schättare Sonnenschirm. Scheint sich leicht aus
Schatten abzuleiten (wo die Mundart jedoch schättebar gebildet
hätte), steht aber näher dem sloven. sdtor, magyar. sator Zelt.
Schauer, Name in Kuntschen, Tiefenreuter, Unterwarmberg etc. 1775.
U. tapelwerch 1560. Kotschen 1614.
schanbe f. eine Art Pelzmantel: mhd. schübe, daher sloveniseh savba.
schei s. auch schal schoi.
Schein. Name in Gottschee.
Schelaun, Name in Gottschee.
Schemitseh, Name in Gottschee.
Schernbrunn zählte 1770 vier Häuser.
Scherzer, Name in Weißenbach 1614.
schickhcn senden; zu unterscheiden von: schiekhen glotzen; kämt.
schieggen etwas schief thun, Lex. 217. Vgl. Schmell. lll, 320.
schießen sprossen, der boizen hat geschossen, der Weizen hat geschossen,
für: ist aufgeschossen s. unter rot roat.
Schimitz, Name in Gottschee.
schinkpoin n. der Schenkel: vgl. mhd. schinebein; cimbr. schinepoan.
schinlich schenari (schiniera?) vocab. ital. tod. 1460. 21'.
schi. s. auch sl.
Schlaud. Name in Sele 1775.
Schlaun, Name in Altlaag, Maschen, Mitterdorf, Piilandl 1775.
Schlebnig, Schlebnik, Name in Gottschee 1775.
Schlechtbüchel bei Nesselthal zählte 1770 drei Häuser
Schlei, Name in Gottschee.
Schleimer, Name in Altlaag, Nesselthal, Mosel etc. 1775.
Schletterer, Name in Gottschee 1775.
schm. s. auch §m.
Schmälzei, Schmalzet Hornberg 1775. Einen Friedei Smelczel linde ich
in Presburg 1379.
Schmid, Schmit, Name in Gottschee in U. Warmbg., Riek, Komutzen
1775.
Schmuk, Name in Stockendorf, Lachina, Ribnik U. Taplwerch. 1750.
sehn. s. auch sn.
Schneeperger, Name in Gottschee. 1700.
Schneider, Name in Moos, Prese, Klindorf, Krapflern etc. 1775. Im
ungr. ßergl. häufig, zuerst Käsm. 1521.
Schneller, Name in Nesselthal 1775. Im ungr. Berg]. Wd. 1613.