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S c li r ö e r.
erst aus einer vollständigeren Sammlung der Gottseheewer
Balladen erkennen. gurtröa§e f. die Rose. Die Slovenen machten
daraus gärtroza. Im vocab. 1423: ein roscnkrenzel trag ich auf
dem haubt, durch dein billen 33“. — §umetroa§e f. Sonnwendrose,
Chrysanthemum leucantliemum; wesperröase f. Lauterkraut
s. d.
Rositsch, Name in Lachina 1614, Mosel, Nesselthal 1867, Ruschitsch
Neuwinkel um 1800.
ro§t m,Eisenrost; rostec rostig, mhd. rost, rostcc, cimhr. rost, rostag,
rosteg. venez. rostego.
röast m. der Rost, darauf zu rösten, mhd. rost; cimhr. roast.
Roßbüchel, ein Ort, der 1770 fünf Häuser zählte.
Roßen, gesprochen Reaßen, hatte 1770 vier Häuser.
rot röatrot, rotgelb. Der Dotter heißt cimbr. röates wum oa Rothes vom
Ei; so in Gottschee: röat guldain rotgülden, vom Weizenhalm,
wie auch mhd. rötgnldine spelten Vorkommen Wernh. Maria 37,
aber selbst: roötsilbrain rotsilhern heißt es, sehr mahlerisch, in
einem Gottseheewer Marienbilde: der bolzen hat geschossen mit
jainen röat gnldain stangelain Maria! röatguldain ist das stangele
— röat silbrain i§t di aber Maria!
Röthel s. Retel. Im ungr. Berg], finde ich die Form Röthel 1660 in
Leutschau, Rotel in Schemnitz 1362—1363. Rotel smit Neusol
1390.
Rothösel, Name in Mitterdorf um 1700.
Rottenstein bei Altlaag gesprochen Röaten^toin hatte 1770 neun
Häuser.
röwe s. räwe.
Rübnig s. Ribnik.
rnebe f. Rübe, gesattelte rneben saure Rüben mit Hirse! Beim Rübeneinstampfen
sowie beim Haferdreschen verbringt man in Gottschee
die Nacht mit Erzählungen und Gesängen. Die Arbeit
geht von Haus zu Haus; vocab. 1423: der ratich di piter rueb
el ravanella 19“.
rnebaisinlc n. das Rübenmesser Vgl. stöaßen.
Rudolfswert, der ursprüngliche, nun wieder amtliche Name des Hauptpfarrortes,
der auch Nenstadtl slov. novo uiesto genannt wird,
dem nun auch einige Gottseheewer Orte namentlich Maschen
(Tschermoschnitz) zugetheilt sind. Es soll schon vor 1438