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rigel m. der Bergabsatz, Hügel. S. Weinhold bei Fromm IV, 201, im
ungr. Bergl. und Siebenbürg. räg regel rigikal s. Wtb. 34 unter
berg und Darstellg. S. 409, 2.
rigerle n. hört man zuweilen für ridel s. d.
Rigel, Name in Pächer 1614. Im ungr. Bergl. Rigelius Käsmark 1610.
Rigel Schemm. 18S8.
Rigel ein Dörflein, das 1770 sechs Häuser zählte.
riken, di — la fubia vocab. 1479. 12“.
rinkale n. die Schnalle vgl. Stald. II, 278 = ringgen.
Rinser s. Riinscr.
ri§e m. der Riese. — Die Riesen waren große, starke Leute, so groß,
daß neben ihnen der größte Mann wie ein Zwerg aussah. Die
letzten Riesen aber wohnten in Nesselthal, wo noch ein Brunnen
ist, den sie erbaut haben. Als nun die Menschen auch bis dahin
vordrangen und das Feld bebauten, da sagte ein Riesenmädchen;
„was thun diese Ameisen?“ Ein altes Riesenweib
aber antwortete; „diese Ameisen werden uns alle noch vertreiben!“
Mündlich aus Mitterdorf.
ri§e f. rigel f. Holzriese, mhd. rise f. Ebenso kämt. etc.
rigel m. Hagel, ri§eln von kleinkörnigem Hagel. Lexer verzeichnet das
Wort in dieser Bedeutung nicht. Es ist alemann. Stald. II,
275, tirol. bair. Schöpf 558, Schm. III, 133-riltarsniun
m. Ritter; in der Ballade:
(Blaubart).
ßie wrüe igt auv der rittergman
ar hevot a neues liedle an.
a liedle mit dreuderloie §timlain
a liedle mit dreuderloie §timlain.
Das derhöret kloins mediglain
kloins mediglain in §läfkamerlain:
„benn ih dan rittar kennot,
laibeller das liedle §ingen tuet!
das liedle mit dreuderloie §timlain
das liedle mit dreuderloie gtimlain!
Dar bärot main dar liebe,
dar bärot main dar liebe!“