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mülsune in. der Wassersturz, ursprünglich Verdämmung einer Holzriese,
tirolisch molzen, inulse, Schöpf 442, 450, bair. molzen,
Schmeil. II. 574.
Mulze, Mulcz, Name in Hoheneck 1614, Dürnbach 1750; vgl. Molcz.
Im ungr. Bergl. Molczer, Neusoll390, Kuneshäu 1649. Mulczer,
Schemnitz 1362, llulczncr 1365.
inüne m. Mond. s. niäne.
munkatzen leise sprechen, munkeln, ebenso tirol. mungkczen Schöpf
451, kämt. Lex. 193, bair. Schmeil. II, 600.
muome f. Muhme auch mneme S. 117 im Reim auf plneme.
muo§ n. Mus, Brei, mhd., ahd. muos n.
muot m. Absicht, ih kan muot ich beabsichtige. So auch kämt.
Lex. 194. Das vocab. 1479 schreibt: muot ital. muodo; nach
ineine (ni) muot: a mio modo.
mnoter f. Mutter, wird selten gebraucht; gen. dat. der mueter, accus.
di mucter; gewöhnlich dafür amo s. d. — müeteiie n. die Gicht,
murke f. Gurke, kämt, murggn Lex. 194. Schmeil. II, 66: amurken,
österr. amurken Loriza 136. Castelli 260, madjar. uborka, poln.
ogdrek, dän. agurkc, nl. agurkje, spatgr. dyyspiov aus arab. alchijär.
„murkel Nabel“ Tschermoschnitz.
murre f. Maulbeere, cimbr. inurra ital. mora CWtb. 148.
mür§e f. eine Pflaumenart; vgl. mir§le.
Müsskee, Name in Langenton, Steinwand, Oberwarmberg 1750; vgl.
Muesche, Mische,
musel m. Schafhock,
müssen, dar toig miss s. müeßen.
„mutweis“ in „die bei der grafschaft Gottschee bestendlichen Ortschaften
und unterthanen besitzen ire hueben nicht mutweis,
sondern kaufrechtlich“. Rectificatorium de anno 1775. Ist hier
mut aus mutti der Scheitel, als Abgabe verstanden und hat
mutweis abgabenptlichtig zu bedeuten, so daß eine Entstellung
aus mietweis nicht angenommen zu werden braucht?
matzein scherzen.
mutzen sich zieren, trippeln, zögern; vgl. kämt, mutzen putzen, tirol.
zaudern Lex. 194, Schöpf 454, Schmeil. II, 664.
N fällt im Anlaute ab: a§t Nest, S. 41. iden nieden; et nicht und
wird vorgesetzt: nübnstuckhen Abendstücken S. 38, nükar,