Weitere Mittheilungen über die Mundart von Gottschee.
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laniple n. Lämmlein; auch junges wilie, denn Vieh gilt vornehmlich
vom Schaf, lampitze f. weibliches Schaf; eine Bildung wie
mlul. lunze die Löwin aus Iewinze, lewnize und slov. oslice
Eselin, aus osel u. dgl.; s, Gr. Gr, III, 339. — Die Bildung
kömmt auch kämt, vor lampizen f. lnmperle n. Lex. 171; vgl.
powalitze, lilpitze, kelbitzin; das -in steht hier gegenüber dem
kämt, -n in lnmpizn wie die kämt. Form kelbatze obigem
lampitze.
Langentkon (etwa von rnlid. tan m.), slov. Sinuk genannt, hatte 1770
sechs und zwanzig Häuser.
längis m. Lenz, Frühling, rnlid. langez, cimbr. Iangez, kämt,
langes Lex. 174; tirol. langas auch jiirlang, Schöpf 366 f.;
vgl. Gr. GDS. S. 73. — Der Ausdruck ist besonders in Mitterdorf
heimisch, indem man sonst in Gottschee den Frühlingsnamen
ansbart s. d. hört.
länt n. 1. Land. Der Gottscheewer nennt seine Heimat sein länt und
Krain ist ihm ein anderes Land, Rroinliiut, was schon ValvasorXI.,
193 f. anmerkt, indem er ausdrücklich sagt, daß sie ihre Heimat
„das Land nennen, gleich, als ob es wegen Unterscheids der
Sprache oder des Volkes ein anderes besonderes Land wäre“.
2. Die Gegend zwischen Mitterdorf, Gottschee, Mosel; daher
läntnar m. Mehrz. Iäutnare Bewohner dieser Gegend, dieses
Thaies, denn länt bedeutet hier Thal. Ganz so wie kämt, lant,
lantner Lex. 172; das westliche Seitenthal mit den Orten
Götenitz, Riek etc. ist das binterlänt, daher der hinterläntnar.
Die in den hochgelegenen Wäldern (in bäuden) wohnenden
heißen bäudnare (Waldner); vgl. auch cimbr. lant, lantener
CWtb. 141 a . Ein Niderlänt begegnet im Liede, das unter knckhe
mitgetheilt ist.
lantic lebendig, cimbr. lentcg CWtb. 142 in Passeier lcmpic Schöpf
376; schon mild, lemtic s. rnlid. Wtb. und Sehmell. II, 412.
Faifarsj Michel hät zböan lantige kusen und a dnchj gawuchen
(so etwa hätte Elze S. 44 schreiben sollen) Pfeifers Michel hat
zween lebendige Hasen und einen Dachs gefallen.
14p n. Laub. lApitze f. Grünzeug, große Blätter von Kraut, Meerrettich;
vgl laniple.
Lasarus, Familienname in Komuzen 1730.
Laas Lase, slov. Loz, Ortsname bei Tschernembel.
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