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S c h r ö e r
katsche f. Schlange, sonst jlängc s. d.; sloven. kaca.
kaufrechtlich 1757; die bei der Grafschaft Gottschee beständlichen
Dorfschaften und deren Vnterthanen besitzen ihre
Htieben nicht mutweis, sondern kaufrechtlich *).
Kattendorf, Ortschaft 1770 mit 18 Häusern. Vgl. auch Oberkatzendorf.
käwer m. Käfer, käwerle n. plur. käwerlain. Ahd. chevar, mhd. kever.
— Daraus slov. keber.
keckarle n. Mehrzahl, kekarlain das Sonnenwendrädlein, Feuerrad,
s. summitten rädle n. Auffallend stimmt hierzu im ungr. Berglande
keckerchen, keckusch Lichtelein in der Kindersprache:
s. mein Wörterb. 69.
keden sagen; gewöhnlich nur in der Rede eingeschaltet; kid ih sage
ich, auch nur: ki; kait er sagt er. Von dem Prät. führt Elze 54
die Formen auf: er kiiat und kaite. Die erstere Form steht vielleicht
für kät mhd. quat, kat, die zweite für ein schwaches kite
statt kidete, kedete.
Im cimbr., wo noch alle Formen erhalten sind, ist das
Prät. kot, aber auch köt (woraus das gottscheewische kiiat, d. i.
keat, wie reasle für rösle sich erklärt). Es ist der Umlaut des
Conjunctivs (der hier fälschlich ii für w steht) in den Indicativ
vorgedrungen und käat steht daher eigentlich für kaet. Auch in
Tirol finden sich Spuren dieses Zeitwortes. Schöpf 308.
keikct in wekaikct lecker, heikel. Wenn hier der Stamm von heik-el
enthalten ist (über dießWort s. Gr. Wth. III, 394. IV, 2.101),
so ist das vergeheiket.
(kemcn=) kam kommen, infin. Schon oben unter kam*, kam gekommen.
Hurte kam übel bekommen; si§t mir hurte kam; hurte s. oben
S. 106.
keuschef. Hütte. Keuschlar m. Besitzereiner halben Hube. s. Fromm. \ ■
255. Kote und kaute, auch kauz mhd. küz Gr. Wtb. V, 364.
kiez 699 werden ähnlich gebraucht. In Baiern ist hiiusel,
hausier im Gebrauch f. keusche, keuschler. Ahd. gahüso domesticus,
daher ghaussenhaus. Schmell. II, 248. Slovenisch hisa
ist vielleicht doch von mhd. hüs, haus und kaiza von ghäuse,
woraus zurückentlehnt keusche?
f ) Rectificatorium de anno 1757.