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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 65. Band, (Jahrgang 1870)

Die  Lebensverlängerungen  der  Männer  des  Weges.

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scharfhörig,  ihr  Auge  hell.  Sie  schrieb  gewöhnlich  in  einem  Monate
die  Sätze  und  Beglaubigungsmarken  des  Hauses  des  Weges.  Weil
die  vornehme  Frau  eine  weibliche  Obrigkeit,  gewesen  und  Wein
geopfert  hatte,  wies  sie  noch  immer  durch  die  Sätze  und  Beglaubigungsmarken ­
  auf  ihre  Vergangenheit  hin.  Sie  verweilte  mit
den  Gedanken  und  trat  in  das  innere  Haus.  Durch  hundert  Tage
thiitig,  bemerkte  sie  nach  etlichen  zehn  Tagen  durchaus  nicht,
dass  sie  sich  anstrengte.  Da  sie  sich  im  Getriebe  des  gewöhnlichen ­
  Lehens  befand,  war  sie  durch  die  Geschäfte  des  Hauses
gestört.  Wenn  sie  das  Gehet  ordnen,  etwas  erforschen  und  Bücher
laut  hersagen  wollte,  bewerkstelligte  sie  dieses,  indem  sie  in  das
innere  Haus  trat.
Isst  und  trinkt  man  ganz  herzhaft,  sind  die  vier  Gliedmassen
fest  und  voll,  so  haben  sich  die  Kugeln  der  süssen  Pflanze  erprobt.
Man  nennt  sie  das  Heilmittel  der  Unsterblichkeit  der  Brodfrucht.
Sind  Milz  und  Magen  zu  Übereinstimmung  gelangt,  so  ist  man  im
Stande,  Speise  zu  sich  zu  nehmen  und  wird  nicht  zu  Grunde  gerichtet. ­
  Die  äusseren  Bedeckungen  sind  voll,  und  der  Geist  besitzt
Urtheilskraft.  Beim  Aufbrechen  und  Weilen  ist  Ordnung  und
Masshalten,  man  hat  nicht  die  Leiden  der  Rauhigkeit  und  Schärfe.
Weil  man  die  Brodfrucht  verzehrt  und  zu  Unsterblichkeit  gelangt,
nennt  man  das  Heilmittel  die  Unsterblichkeit  der  Brodfrucht.
Was  die  hier  enthaltene  Angabe  betrifft,  dass  Kö-schao-kin,
der  zur  Rechten  befindliche  wahre  Fürst  der  neun  Paläste  ursprünglich ­
  dieses  Heilmittel  gewählt  und  gesammelt  habe,  so  halten  es
sämmtliche  Paläste  längst  besessen.  Endlich  wählte  und  sammelte
es  der  Mann  von  dem  Geschlechte  Kö  nochmals,  Anordnung  und  die
Worte  der  Einleitung  wurden  durch  ihn  hergestellt.  Es  ist  gleichsam
wie  bei  der  Weise  des  grünen  Geistigen  und  des  grossen  Ungeschminkten, ­
  die  man  jetzt  nach  dem  wahren  Menschen  der  grossen
Gipfelung  benennt.  Wer  den  Weg  der  Unsterblichen  lernt,  sollte
es  früher  gebrauchen.
Einst  übergab  Schao-kin  dieses  Heilmittel  an  Kiai-siang.  Er
übergab  es  ferner  Lieu-ken,  Tschang-ling  und  Anderen,  im  Ganzen
etlichen  zehn  Menschen.  Man  gibt  auch  diese  Kugeln  für  die
Kugeln  Schao-kin's  aus.  Man  soll  beten,  sich  hüten,  sie  ordnen  und
vereinigen.  Sie  sind  giftfrei  und  durch  nichts  verboten.  Wenn  man
sie  durch  ein  Jahr  verzehrt,  so  hat  man  grossen  Nutzen.  Man  hat
            
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