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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 65. Band, (Jahrgang 1870)

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P  f  i  z  m  a  i  e  r.

das  Feuchte  der  grünen  Kerze.  Dieses  wird  in  demselben  Sinne
gesagt.  Es  wird  von  dem  grossen  Ungeschmückten  überliefert,  von
der  grossen  Gipfelung  erwählt,  es  ist  das  äusserste  Erforderniss  der
höchsten  Wahren,  der  reingeistigen  Unsterblichen,  es  ist  mit  den
übrigen  Künsten  nicht  gleichbedeutend.  Gebraucht  man  den  Rahenreis,
so  können  die  hundert  Schädlichkeiten  uns  nichts  anhahen,  Krankheiten ­
  und  Seuchen  können  uns  nicht  entgegentreten.  Es  entfernt
alles  Sehnen  und  Denken,  es  zerreisst  und  zerstört  drei  Leichname.
Das  Ohr  ist  scharfhörig,  das  Auge  hell.  Der  Gang  und  die  Schritte
sind  leicht  und  hurtig.  Man  ist  im  Stande,  sich  zu  verbergen,  sich
zu  verwandeln,  sich  zurückzuziehen  und  sich  zu  verändern.  Wenn
man  es  lange  gebraucht,  vermehrt  es  die  Langjährigkeit.
Der  Gebieter  des  Himmels,  der  Vorsteher  des  Lebensloses  von
dem  Geschlechte  Miao  sagte  zu  den  zwei  jüngeren  Brüdern:  Ihr
solltet  das  Pulver  der  vier  Fächer  gebrauchen.  Einst  übergab  der
gelbe  Kaiser  dem  Herrscher  von  Fung  den  Weg  des  Zurückwerfens
des  Alters  und  des  Zurückkehrens  zu  der  Jugend.  Ich  übergab
ihn  einst  dem  Friihgebornen  von  Kao-khieu.  Jetzt  mache  ich  euch
dessen  theilhaltig.  —  Er  sagte  ferner  zu  dem  kleinen  jüngeren
Bruder,  dem  das  Lebenslos  bewahrenden  Gebieter:  Du  solltest  das
Pulver  der  vier  Jünglinge  der  Königsmutter  gebrauchen.  Dieses  ist
der  geheime  Weg  des  Wiederkehrens  zu  dem  Kindesalter.  Wenn
das  Innere  des  Leibes  ein  wenig  verletzt  ist,  soll  man  dieses  Heilmittel ­
  gebrauchen  und  dadurch  das  Gehirn  ausbessern.  —  Als  der
Gebieter  von  dem  kleinen  Geschlechte  Miao  es  gebrauchte,  war  er
bereits  einhundertzwanzig  Jahre  alt.  Diese  zwei  Heilmittel  sind  nach
einer  wundervollen  Vorschrift.  Man  soll  beten,  sich  hüten,  ordnen
und  ausfertigen.
Der  Gebieter  von  dem  Geschlechte  Pei  empfing  die  Vorschriften ­
  Tschi-tse-yuen’s  für  den  Gebrauch  und  das  Verzehren  der
Stechwinde.  Dieselben  wurden  von  dem  Menschen  der  Berge  Tsiao
und  Tsiang  überliefert.  Man  kann  dadurch  lange  leben,  lange  Zeit
sehen.  In  dem  Zeitpunkt,  wo  man  ordnet  und  vereinigt,  muss  man
eifrig  und  still  beten  und  sich  hüten.  Ferner  empfing  er  die  Vorschriften ­
  Tschi-tse-yuen’s  für  den  Hanf.  Der  Frühgeborne  von  dem
Geschlechte  Tsiang  gebrauchte  bloss  diese  zwei  Heilmittel.  Seine
Rangstufe  war  diejenige  eines  Unsterblichen  und  Wahren.  Die
            
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