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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 65. Band, (Jahrgang 1870)

Die  Lebensverläng-erung-e»  der  Männer  des  Weges.

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brauchen.  Dieselben  werden  von  der  grossen  Gipfelung  geheim
gehalten  und  man  kann  dadurch  eintreten  und  aufwarten  unter  dem
Dachrande  des  Kaisers,  überblicken  die  zehntausend  Verwandlungen.
Er  übergab  ihr  das  Heilmittel  der  neun  Blumen.  An  den  Ufern  des
Stromes  läuterte  sie  den  Mennig.  Die  Quelle  des  Goldsandes,  die  sich
an  den  Marken  des  Stromes  befindet,  ist  davon  zurückgeblieben.

Zu  den  Zeiten  des  Kaisers  Kao-sin  i)  lebte  ein  unsterblicher
Mensch,  dessen  Name:  Fürst  von  Tschen-khieu  (Fürst  der  gedehnten
Erdhöhe).  Derselbe  erzählte  immer,  dass  er  sich  einst  an  dem  Fusse
des  Hoa-yang  befunden  habe.  Daselbst  verzehrte  er  weisse  Birnert
von  ungewöhnlicher  Schönheit.  Wie  er  sich  erinnerte,  war  dieses
noch  nicht  lange  her.  Es  waren  aber  plötzlich  dreitausend  Jahre.

Li-to  wohnte  auf  dem  Berge  der  goldenen  Halle  in  Scho,  an
dem  Fusse  des  Gipfels  der  Drachenbrücke.  Er  ordnete  den  Weg.  Die
Menschen  von  Scho  sahen  ihn  die  wechselnden  Zeitalter  hindurch
und  berechneten,  dass  er  seit  achthundert  Jahren  komme  und  gehe.
Sie  nannten  ihn  daher  Li-pä-pe  (Achthundert  von  dem  Geschlechte
Li).  Zu  den  Zeiten  des  Königs  Mo  von  Tscheu  war  er  gekommen
und  wohnte  auf  dem  Berge  Si-yuen  in  Kuang-han.  Daselbst  vereinigte
er  den  Mennig  der  neun  Blumen.  Als  er  diesen  zu  Stande  gebracht
hatte,  entfernte  er  sich  und  lustwandelte  in  den  zwölf  Tiefen  der
fünf  Berghöhen  zweihundert  Jahre.  An  den  Ufern  des  Meeres  begegnete ­
  er  dem  Gebieter  des  purpurnen  Yang,  der  ihm  den  Weg  des
Wasseredelsteines  übergab.  Er  kam  ferner  zu  dem  Gipfel  der  Drachenbrücke. ­
  Daselbst  verfertigte  er  goldene  Dreifüsse  und  läuterte  den
neunfachen  Mennig.  Als  der  Mennig  vollendet  war,  lernte  er  dreimal
auf  diesem  Berge  den  Weg.  Desswegen  gab  man  in  dem  Zeitalter
diesem  Berge  den  Namen:  Berg  des  dreimaligen  Lernens.  Man
nannte  ihn  auch:  den  sich  niederlassenden  Weisen.
Es  heisst  ferner:  Das  Geschlecht  Wen  von  Nan-yang  erzählte,
dass  sein  Ahnherr  gegen  das  Ende  der  Han  grossen  Aufruhr  erlebt
habe.  Er  floh  in  das  Gebirge  Hu  und  wollte  vor  Hunger  und  Er-*)

  Kao-sin  war  der  Vater  des  Kaisers  Yao.
            
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