Die Lebensverlängerungen der Männer des Weges. 341
Die inneren Überlieferungen von dem wahren Menschen, dem
Gebieter von dem Geschlechte Tscheu sagen:
Tsclieu-I-schan, der wahre Mensch des purpurnen Yang, führte
den Jünglingsnamen Ki-thung und stammte aus Jü-yin. Derselbe war
ein dem siebenten Gesclilechtsalter angehöriger Enkel Tscheu-pö’s,
Reichsgehilfen von Han. Sein Vater Tsiün brachte es im Amte bis
zu einem inneren Vermerken von Tschin-lieu. Der Gebieter, sechzehn
Jahre alt, folgte Tsiün in die Provinz. Er war ein tiefsinniger, ernster
Mensch, bei dem Freude und Zorn nicht zum Ausdrucke gelangten.
Er sass gerne allein an einem stillen Orte und dachte im Geiste an
das Unsichtbare und Verschlossene. Bei Tagesanbruch, wenn die
Sonne eben aufging, sog er gewöhnlich, das Angesicht nach Osten
gekehrt, die Sonne und gebrauchte als Arznei die Luft. Er that dieses
jeden Morgen.
Die Verkündungen der Wahren sagen:
Tschang-tsching-li von Heng-schan empfing gegen das Ende
der Han den Schatten des Regenbogens und das Heilmittel des göttlichen
Mennigs des Gebieters der westlichen Feste. Es verdross ihn,
dass der Mennigsand schwer zu erlangen war. Er zog nach Kuangtscheu
und wurde ein Mann des Weges. Er entfernte sich als Unsterblicher
und wurde in dem Sturmwindhause ein höchster Unsterblicher.
Tschang-yuen-pin stammte aus Ting-siang. Zu den Zeiten des
Kaisers Wu von Wei ragte er durch vielfache Begabung hervor. Er
kehrte in seinen Bezirk und seine Gasse zurück und diente dem
Fürsten des Geschlechtes Ki von Si-ho als seinem Lehrer. Von diesem
empfing er den Gebrauch des Heilmittels der Bergdistel als Lockspeise.
Später begegnete er dem wahren Menschen Puan-tse-ming.
Dieser übergab ihm in einem kleinen inneren Hause den Weg des
Zurückziehens, des Veränderns und der verborgenen Schatten. Yuenpin
befand sich ehemals in dem Gebirge der Himmelpfeiler. Gegenwärtig
verrichtet er im Inneren der Tiefen des Hoa-yang das Amt
eines Oberherrn der Ordnungen und Verbote.
Es heisst ferner: In dem Gebirge Tsien in Liü-kiang lebten
Tsching-king-schi und Tschang-tschung-hoa, Beflissene des Weges.
Beide empfingen im Anfänge der Zeiten von Tsin die mündlichen
Entscheidungen des unsterblichen Menschen Meng-te-jen und traten