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P f i z m a i e r
Gefahr des Tragens von Dornen in dem Busen, des Tretens auf die
Schneide der Schwerter. Auch ist es keineswegs etwas, das Könige
thun.
Die seichten und dünnen Wege, von denen ich gehört habe,
sind hier zu Ende. Sie verdienen nicht, dass man sie verbreitet und
überliefert. Der Mensch, der in dem Zeitalter geboren wird, nährt
sie bloss. Er erlangt das Angemessene bis zu hundert Jahren. Alles,
wobei man dieses nicht erreicht, ist schädlich. Grosse Trunkenheit,
grosse Heiterkeit, grosser Zorn, grosse Wärme, grosse Kälte, grosse
Anstrengung, grosse Erschöpfung sind schädlich. Grosse Freude,
grosser Kummer, grosse Scheu, grosse Bangigkeit, grosse Verwirrung,
grosse Hast, grosser Hochmuth, grosse Ausschreitung sind
schädlich. Starker Hunger, starker Durst, heftiges Sehnen, tiefes
Nachdenken sind schädlich. Lange sitzen, lange stehen, lange liegen,
lange gehen ist schädlich. Wenn Kälte und Wärme das Mass einlialten,
Hunger und Sättigung das Angemessene erreichen, wenn
kein Sehnen, kein Verrichten, bloss Klarheit, bloss Stille, hier lässt
sich sagen, dass man den Leih nur ordnet. Hat man seine Langjährigkeit
erlangt, so ordnet man ihn nochmals. Erlangt man das Angemessene,
so hat man das lange Leben. Es ist nur erforderlich, dass
man nicht schadet. Hat man im Winter warm, im Sommer kühl,
lässt man nicht ausser Acht die Übereinstimmung der vier Jahreszeiten,
so gelangt man dadurch an den Leih. Hat man eine schöne
Farbe, ein leichtes Benehmen, treibt man nicht auf das Ausserste die
Anregung des Sehnens und Begehrens, so verkehrt man dadurch mit
dem Geiste. Kennt man bei Wagen und Kleidern, hei der Weise
des Ansehens die Genügsamkeit, ohne nach etwas zu streben, so
bringt man dadurch zur Einheit seine Vorsätze. Gelangt man hei den
acht Tönen, bei den fünf Farben nicht bis zu Leidenschaft und Versunkensein,
so führt man dadurch zurecht sein Herz.
Mit allen diesen Dingen nährt man eigentlich den Menschen.
Der Mensch ist nicht fähig, sie zu schöpfen, einzugiessen und die
Mitte zu erlangen. Er bereitet sich im Gegentheil dadurch Sorge.
Desswegen Hessen die Höchstweisen und Weisen hernieder Warnungen,
sie fürchteten die Unruhe der Strömung, zu der man herabsteigt
und in der die Begabung ertrinkt, das Verfehlen des Ortes, wobei
man vergisst, zu der Anwendung zurückzukehren. Desswegen hiessen
die den Weg ordnenden Männer es verbieten, sie wollten dadurch