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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 65. Band, (Jahrgang 1870)

Die  Lßbensverliingerung-en  der  Männer  des  Weges.

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Die  angebarne  Eigenschaft  kommt  aus  dem  Himmel  hervor,  und  das
Lebenslos  wird  vollendet  in  dem  Menschei}.  Der  es  begründet,  ist
der  Himmel.  Der  es  in  Gang  bringt,  ist  der  Weg.  Die  ursprünglichen
Greise  sagen:  Wenn  man  bewerkstelligt  den  leeren  Raum  und  die
Gipfelung,  bewacht  das  Stille  und  Aufrichtige,  so  werden  die  zehntausend ­
  Dinge  zurückkommen.  Zurückkommen  bedeutet:  dem  Wege
sich  zuwenden  und  fortwährend  bestehen.  Bei  den  Erfordernissen
der  langen  Dauer  bewahrt  der  Himmel  sein  Ursprüngliches.  Die  Erde
bewacht  ihre  lebendigen  Wesen.  Der  Mensch  nährt  seine  Luft.

Der  König  der  Schang  hörte,  dass  Peng-tsu  den  Weg  besitze.
Er  ernannte  ihn  zu  einem  Grossen  des  Reiches.  Jener  meldete  sich
immer  krank,  wohnte  abgeschlossen  und  besorgte  nicht  die  Sachen
der  Lenkung.  Ergebrauchte  das  Mehl  der  Wolkenmutter,  Büffel-  und
Hirschhorn,  Wasserzimmt.  Er  hatte  fortwährend  das  Aussehen  der
Jugend,  seine  Beschaffenheit  war  tief  und  still.  Er  sagte  nicht,  dass
er  den  Weg  besitze.  Der  König  begab  sich  zu  ihm  und  fragte  ihn.
Jener  sagte  ihm  nichts.  Der  König  errichtete  in  der  Vorhalle  des
Seitenflügels  ein  blumiges  Dach,  einen  purpurnen  Söller  und  liess  Tsu
daselbst  wohnen.  Er  fragte  ihn  um  den  Weg  der  Verlängerung  der
Jahre,  der  Vermehrung  der  Langjährigkeit.
Jener  antwortete:  Will  man  aufsteigen  zu  der  Höhe  des  Himmels ­
  und  aushelfen  bei  den  Ämtern  der  Unsterblichen,  muss  man
gebrauchen  das  Gold  und  den  Mennig  des  ursprünglichen  Gebieters,
des  grossen  Einzigen.  Dieser  Weg  ist  der  grösste.  Bei  dem  nächsten
muss  man  das  Geistige  sparen,  den  Geist  nähren,  gebrauchen  und
verzehren  Pflanzen  und  Arzneien.  Man  kann  hierdurch  das  Leben
verlängern.  Bei  dem  zunächst  folgenden  wird  die  im  Kreise  sich
drehende  Luft  des  Yin  und  Yang  genährt,  sie  beugt  sich  und  streckt
sich.  Man  bewirkt,  dass  die  Luft  der  hundert  Abschnitte  in  Gang
kommt,  dass  sie  ausgeht  von  den  Triebwerken,  ohne  zu  stocken.
Hierdurch  kann  es  geschehen,  dass  man  nirgends  Krankheiten  andringen ­
  lässt.  Sich  sehnen  nach  dem  Göttlichen,  gedenken  des  Wahren, ­
  sitzend  vergessen,  die  Säfte  läutern,  hierdurch  kann  man  bewirken, ­
  dass  der  Mensch  das  lange  Leben  hat.  Was  die  Erfordernisse ­
  des  Schwimmens  gegen  den  Strom,  der  Ausbesserung  des  Gehirns ­
  betrifft,  so  ist  dieses  sehr  schwer  auszuüben.  Es  gibt  dabei  die
            
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