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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 65. Band, (Jahrgang 1870)

Die  Lebensverlängerungen  der  Männer  des  Weges.

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zigen  warnt  man,  dass  man  nicht  ausschliesslich  ist.  Ist  man  ausschliesslich, ­
  so  hat  man  später  nicht  die  lange  Dauer.  Hat  man  die
lange  Dauer,  so  ist  man  nicht  fähig  zur  Geistigkeit.  Ist  man  geistig,
so  ist  man  nicht  fähig  zur  Festigkeit.  Ist  man  fest  und  nicht
beständig,  so  entfernen  sich  die  drei  Einzigen,  der  Leib  ist  ein  leeres
Wohnhaus.
Das  Buch  der  fünf  Beglaubigungsmarken  sagt:
Wer  das  Einzige  kennt,  für  den  gibt  es  keine  einzige  Sache,
die  er  nicht  wüsste.  Wer  das  Einzige  nicht  kennt,  für  den  gibt  es
keine  einzige  Sache,  die  er  wissen  könnte.  Das  Einzige  ist  die
Benennung  des  Vornehmsten,  dasjenige,  das  seines  Gleichen  nicht
hat.  Will  man  gewiss  das  Lehen  verlängern,  müssen  die  Einzigen  in
das  Licht  gesetzt  werden.  Sehnt  man  sich  nach  dem  Einzigen  und
ist  sehr  hungrig,  so-  gibt  das  Einzige  Mundvorrath.  Ist  man  sehr
durstig,  so  gibt  das  Einzige  sauren  Trank.  Das  Einzige  ist  fähig,
das  Yin  zu  vollenden,  das  Yang  hervorzubringen.  Es  breitet  auseinander ­
  und  bringt  in  Gang  Hitze  und  Kälte.  Seine  Grösse  kann
durch  die  sechs  Vereinigungen  nicht  verborgen  werden.  Seine  Kleinheit ­
  kann  durch  die  Haarspitzen  und  Ahrenspitzen  nicht  umschrieben
werden.  Es  ist  fähig  zu  Müsse,  es  ist  fähig  zu  Vorbereitungen.  Das
Einzige  entfernt  sich  dann  nicht.  Man  gibt  Fortbestand  dem  Einzigen
mit  grosser  Sorgfalt,  das  Einzige  ist  fähig,  den  Geist  zu  durchdringen. ­
  Man  trinkt  wenig,  isst  spärlich.  Das  Einzige  hält  sich  dann  auf
und  ruht.  Das  Einzige  kennen,  ist  nicht  schwer,  die  Schwierigkeit
liegt  in  dem  Ende.  Das  Wahre  kennen  und  nicht  üben,  ist  so  viel
als  oh  man  es  nicht  kennte.  Man  sucht  es  ohne  Aufhören  und  steigt
zu  jenem  Reinen  der  Edelsteine.

Die  Luft  nähren,  hierdurch  erhält  man  den  Leib  unversehrt.

Wer  die  Luft  verzehrt,  nimmt  immer  wenig  in  sich  auf.
Das  Buch  Lao-tse  sagt:
Der  Weg  ist  unscheinbar  und  tief.  Du  bist  noch  nicht  fähig,
ihn  zu  unterscheiden.  Man  fasst  zusammen  seine  Umschränkung  und
Kürzung,  man  hütet  sich,  dass  man  ihn  nicht  verliert.  Man  beeinträchtigt ­
  früher  die  Begierden,  heisst  nicht  die  Gedanken  miissig  sein.
Man  wohnt  abgeschlossen  an  einem  stillen  Orte,  in  einem  geistigen
            
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