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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 65. Band, (Jahrgang 1870)

Die  Lebensverlängerungen  der  Männer  des  Weges.

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des  Himmels  und  der  Erde,  desswegen  erlernten  sie  vollständig  den  Weg
des  Wahren.  Sie  erlangten  dann  wieder  das  Öffentliche  des  Himmels
und  der  Erde.  Bei  der  Weise  des  Suchens  des  Weges  ist  die  Ruhe
das  Fussgestell  und  das  Erste.  Wenn  das  Herz  und  der  Geist  erleuchtet ­
  worden,  sind  sie  mit  dem  Wege  ein  Einziges.  Bei  der
Eröffnung  und  Aneignung  des  Tiefen  und  Offenkundigen  hat  es  dieselbe ­
  Bewandtniss  wie  bei  dem  hellen  Tage.  Wenn  man  nicht  den
Weg  erlernt,  ist  es,  als  oh  man  in  einem  finsteren  inneren  Hause
wohnte  und  in  den  Gegenden  sich  irrte.  Desswegen  entsetzten  sich
die  Höchstweisen  und  Weisen  vor  dem  Mössiggange.
Das  Buch  des  grossen  Höchsten  sagt:
Bewahrt  man  das  Einzige,  so  untersucht  man  und  bestimmt  die
Quelle  des  Herzens.  Bewahrt  man  die  Ruhe,  so  gibt  man  Fortbestand
dem  Geiste,  vergisst  die  Gestalt.  Man  bestimmt  die  Luft,  verkehrt
mit  dem  Nichts.  Der  Weg  wird  vollendet,  die  Wahren  steigen
hernieder.
Das  Buch  des  wahren  Einzigen  der  drei  Ursprünglichen  sagt:
Verkörpert  man  die  hundert  Götter,  so  sind  die  Ohren  das
Fenster  und  das  Thor  des  Kaisers  und  Gebieters.  Die  Augen  sind  die
Sonne  und  der  Mond  des  grossen  Einzigen.  Die  Nase  ist  die  Anhöhe
und  der  Berg  der  drei  Unsprünglichen.  Der  Mund  ist  die  mennigrothe
  Wassertiefe  des  hochrothen  Palastes.  Die  Augenbrauen  sind
der  Blumendeckel  des  weissen  Ursprünglichen.  Das  Haupthaar  ist  das
Geistige  des  Waldes  der  glänzenden  Halle.  Die  Zunge  ist  der
drachenförmige  Schwangbaum  der  ursprünglichen  Blüthen.  Die
Zähne  sind  die  Macht  und  Stärke  des  Palastes  des  Magens.  Die
Hände  sind  die  äusseren  Hebel  des  Gallengottes.  Die  Fiisse  sind  der
reingeistige  Engpass  des  Ursprünglichen  der  Nieren.  Die  verborgene
Gipfelung  ist  das  wahre  Triebwerk  der  Gemächer  der  Tiefen.

Kiuen-tse  übergab  Su-lin  den  Weg  des  Bewahrens  der  drei
wahren  Einzigen.  Später  sagte  Su-lin  wieder  zu  Kiuen-tse,  dass  er  in
das  innere  Haus  der  Stille  des  Schlafgemaches  nicht  mehr  zurückkehren
werde.  Er  liess  auf  einem  Papiere  eine  Schrift  zurück,  legte  sie  in
die  Schlafstätte  und  gab  sie  Lin.  Diese  Schrift  lautete:  Die  dreiEinzigen
  der  fünf  Nössel  sind  dasjenige,  was  der  grosse  Kaiser  geheim
hält.  Ich  sehnte  mich  nach  ihnen  mit  reinem  Geiste  durch  zwölf
            
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