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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 65. Band, (Jahrgang 1870)

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Berg-  in  a  n  n

gewichtes  des  Dirhems  wird  auf  das  Glücklichste  durch  ein  von
Hofrath  Stickel  publicirtes  Kupferstück  i)  bestätigt,  welches  die  Aufschrift ­

  <0.1!  trägt  und  demnach  das  Exagium  eines

Doppeldirhems  darstellt.  Dasselbe  wiegt  5-93  Gr.  und  ergibt  sich
daraus  als  Gewicht  des  Dirhems  2-96  Gr.
Über  den  Ursprung  des  letzteren  finden  sich  in  den  arabischen
Quellen  zwei  verschiedene  Versionen.  Die  eine,  welche  von  Makrizi
und  auch  von  Ibn  Chaldun  beigebracht  wird,  sagt,  es  sei  der  Dirhem
bagli  zu  8  Danek  und  der  sogenannte  alte  Dirhem  tabari  zu  4  Danek,
welche  bisher  unter  den  Arabern  coursirten,  summirt  und  auf  das
Mittel  dieser  Summe  der  legale  Dirhem  von  6  Danek  geschlagen
.  2-97
worden.  Das  Gewicht  des  Danek  stellt  sich  demnach  aui  ——  =
b
0-49  Gr.  Der  Dirhem  bagli  muss  also  8.0-49  =  3-92  Gr.  der  alte
Dirhem  tabari  1-96  Gr.  gewogen  haben.  Die  andere  Version  wird  von
Ibn  Chaldun  und  Abulmahasin  gegeben;  da  jedoch  beide  dem  Wortlaute ­
  nach  differiren,  so  setze  ich  die  betreffenden  Stellen  her.
Ibn  Chaldun  schreibt:
0^2  !v~°  0)!^  aäUä--  ,—olü^ü^a!!  pU  ^^j«0!  jy  <1)1  ^)J.x  ölüj
^  ^J!  ff.  UjI  i_3uü*0!
pL-ü!  jj  <jl£j<^ äJ j!  Ja-<^1!  «xd-!

Die  Stelle  bei  Abulmahasin 2 )  lautet:
X*1äJ!j)  ^^lOo!  Ä)^li  |t^!^-0l  *—-v)  lü  1!  <_J  ^

1 )  Zeitschrift  der  deutschen  morgenl.  Gesellschaft  Bd.  XI.  p.  459.  Der  daseihst  gegebenen ­
  Deutung  des  in  Itede  stehenden  Kupferstückes  als  Doppelstück  einer
römisch-attischen  Rechnungsdrachme  kann  ich  daher  nicht  beistimmen.
2 )  ed.  Juynholl  I.  p.  213.  vergl.  p.  196.

2 )  Der  Text  hat  was  nichts  bedeutet;  es  muss  wohl  Xol^j  heissen,  das  sich
übrigens  auch  in  einer  Handschrift  findet.  Diese  Correctur  ist  paläographiscb
vollkommen  gerechtfertigt;  an  Ls  zu  denken  geht  nicht  an.
            
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