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Bergmann
«.96—4.290 Gr.
«.97—3.930 „
«.97—4. ISO „
«.97—4.2S0 „
«.97 -4.260 „
«.97—4.26S „
«.97-4.270 ,
«.98—4.26S
«.98—4.26S
«.98—426-5
«.98—4.270
«.98—4.275
«.98—4.275
«.99—4.290
Die 9 Stücke Abdulmelik’s ergeben imDurchsclmitte ein Gewicht
von 4-22 Gr., die 11 Stücke Walid’s von 4-21 Gr., die 22 Stücke
Soliman's, bei welchen die Genauigkeit der Ausmünzung am deutlichsten
hervortritt, von 4-26 Gr. für den Dinar. Hiermit treffen
die von Castiglioni *) beigebrachten Wägungen von drei Glasstücken,
welche nach ihren Aufschriften das Gewicht eines Dinares
darstellen, zusammen. Das erste derselben mit den Namen Asamah’s
ben Zeid, also aus der Zeit Walid’s und Soliman's wiegt 4-18 Gr.,
das zweite von Haian ben Seridsch 42-3 Gr., das dritte endlich aus
dem J. 414 4-28 Gr., im Durchschnitte also 4-23 Gr. Wir bestimmen
demnach das Normalgewicht des Dinars Abdulmelik’s
oder den jUo in runder Zahl auf 4-25 Gr. Wenn wir nun
der Herkunft dieses Nominals nachforschen, so fällt sofort seine genaue
Übereinstimmung mit dem Effectivgewichte des römischen Solidus
oder Goldstückes dieser Zeit auf, von welchem Kosmas sagt,
dass er bei allen Völkern sich finde, und an jedem Orte von
einem Ende der Erde bis zum andern gangbar sei und überall bewundert
werde. Es ist daher nicht zu bezweifeln, dass Abdulmelik
bei Normirung des Dinars den Solidus zum Muster nahm, der bereits
in den Zeiten des Heidenthums bei den Arabern cursirte a ). Das
byzantinische Gold war aber in den ehemals römischen Provinzen auch
nach ihrer Eroberung durch die Muslim in Umlauf geblieben, wie
denn positiv gemeldet wird, dass Omar Jrak seine Dirheme, Syrien
und Ägypten aber ihren Dinar beliess, unter welchem nichts anderes
als der Solidus verstanden werden kann. So leistete Ägypten nach
1 ) Dell uso cui erano destiuati i vetri con epigraphi. cufiche Milano 1847 p. 15.
2 ) Makrizi 1. c. p. 7. Die Heracia oder die Solidi des Kaisers Heraciius werden von
den Arabischen Quellen specieii erwähnt v. tractatus de legalihus Arabum ponderibus
ed. Tychsen p. 19.