Über das iberische Alphabet.
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EAI; Leg. 187 u. ff.: Meäisr; (Mecmsr in Leg. 188 ist ein
Fehler); die Deutung B oud ard’s durch Mavitani 81 ) scheint doch
etwas zu fern abzuliegen; freilich würde Massia nicht viel näher
sein; eine andere gibt es bisher nicht.
EOA; Leg. 125, 126: Eoatia. Es unterliegt kaum einem
Zweifel, dass dies das römische Viatia und griechischeB'.arta sei 94 ).
EOI; Leg. 277, 278: Seois, Seoiscin; vielleicht die nur von
Livius 95 ) erwähnten Suessetani 9(1 ) ?
IOA; Leg. 285: TnWioar. eigentlich TmH^iioar. Durch die
Erklärung dieses Namens mit Tempsi 97 ) erfährt man Nichts über die
Umgestaltung des Triphthongs.
101; Leg. 82: Bioi; vielleicht Vibieiises? Leg. 239 Qioila:
Coeli. ■ .
OAI; Leg. 85, 86: Boailiqm. Boudard sieht darin die
Belloi 88 '); mehr scheint für Bailo (s. Leg. 4) zu sprechen.
OIA; Leg. 238: PoiarAVn ")?
OOA; Leg. 225 und 226: OoaqH 1 sind wohl für die Vaccaei
zu halten 10 °).
c. Tetraphthong.
AOIO; Leg. 121: Euios? Leg. 154: Ilaoio: Ileates < 01 )?
Schliesslich möge noch darauf hingewiesen werden, dass ein
vocalischer Gleichklang mehrerer auf einander folgender Sylben hin
und wieder, aber doch nicht sehr häufig hei den Iberern vorkommt.
Als Beispiele gehören dahin: Astapa, Bracara, Bilbilis, Canaca,
Canama, Caraccn, Kesse, Kühl, Kirnt, Laruz, Ootoot, Ossonoba,
Silbis, Singilis.
9S ) Boudard, a. a. 0. p. 230.
9 D B oudard, a. a. 0. p. 190.
° 5 ) Liv. XXXIV. 19.
° 6 ) Boudard, a. a. 0. p. 282.
9 ‘') Avien. Ora marit. v. 2Ö5. — S. Boudard, a. a. 0. p. 292.
9S ) S. Boudard, a. a. 0. p. 17S.
") Boudard, a. a. 0. p. 265.
10 °) Boudard, a. a. 0. p. 155.
10 D B o u d a r d, a. a. 0. p. 206.