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des Avienus 31 ) erinnert 58 ). Bisweilen finden sich hispanische Namen
in ihrer römischen Gestalt auch mit einem Th geschrieben vor;
z. B. Thiar 53 ) oder auch das griechische Qsava. 54 ); entspricht
Letzteres, was vermuthet wird 5 s) der Leg. 282 Tioh oder eher vielleicht
noch Thiar der Leg. 285 Tiohtir, so scheinen Römer und
Griechen zu dieser Schreibweise durch die iberische Aussprache
des T vor einem Vocal veranlasst zu sein. Häufig findet sich Tim
Auslaut und scheint mit dem vorangehenden Vocal eine Ableitungssylhe
zu bilden, an welche sich dann noch das Suffix -an anreiht.
Beispiele bieten dafür eine Menge iberischer Stammesnamen, wie
Ed-et-ani, Lus-it-ani, von denen bei anderer Gelegenheit gehandelt
werden soll. Dieses auslautende T findet sich aber auch in vielen
Legenden vor; z. B. Leg. 7: Call-et; Leg. 17: Cer-et; Leg. 68
u. ff.; Aoibs-t; Leg. 77: Aor-t-es; Leg. 83: Blh-t-n (Bilb-it-an-i);
Leg. 118: Cos-et; Leg. 175: Kinit; Leg. 226: Oozr-t; Leg. 231:
Ooto-ot u. s. w.
4. Oie Labialen.
Das Iberische hat, wie oben bemerkt, aller Wahrscheinlichkeit
nach keinTgehabt; die Labialen beschränken sieh daher auf > und b,
B und P. Wenn auch nicht in den Zeichen dieselben mit einander
wechseln, so scheint es doch mit der Aussprache öfters so gegangen
zu sein, wofür die beiden Legenden 83 Blbtn und 236 Flplis
das Beispiel bieten; die Römer zogen das B vor sie schrieben Bilbitani
und Bilbilis 66 ) (Leg. 5).
5. Die Liquiden.
Auch das Iberische hat die vier Liquiden b, M, h', P. Die
Münzlegenden bieten in Betreff ihrer zu keiner besonderen Bemerkung
Veranlassung; ein Wechsel findet nur bei dem mehrfach
erwähnten Suffixe -<M, -KM, -XM statt, welches oft auch <K und
XK lautet.
41 ) Avienus, I. c. v. 253.
52 ) B o u d a r d , a. a. 0. p. 294.
5S ) Itin. Anton, p. 401.
54) Ptolem. II. 5. p. 129. 28.
55 ) B o u d a r d , a. a. 0. p. 290.
56 ) S. auch Leg 1 . 81 und Leg. 234.