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Phillips
wieder; Dz, Tz und Sch mussten ihnen unerträglich sein. Aber auch
das Z war den Römern nicht mehr so ganz mundgerecht; besass
früher ihr Alphabet dasselbe, so hatte man es doch aufgegeben und
erst allmählig recipirte man es wieder aus dem Griechischen, ohne
ihm einen sehr umfangreichen Gebrauch zuzugestehen 44 ); es ist
daher begreiflich, dass auch an die Stelle des iberischen Zain das
S trat; hatte man ja doch auch das griechische Zeta in dieser Weise
ausgedrüekt, z. B. aus ZsotuvSos Saguntum gemacht? Um nunmehr
einige Beispiele anzuführen, so erscheint als S 1. das Z der Leg. 8
und 9 in Cariz, der Leg. 232 in Oztur, 2. das ( der Leg. 279
und 280 'in X£e£rds, 3. das h der Leg. 105 in Celsa, der Leg. 109
u. f. in Cose(tani) und 4. das T der Leg. 88 in Bursao, der
Leg. 201 und 202 in Murgis. Der nämliche Wandel tritt aber auch
dann ein, wenn das Iberische ein T und ein $ Zusammenkommen
lässt, z. B.: Leg. 292 TSekedo, wenn dieser Name wirklich in
Segeda fortlebt 45 ). Übrigens scheint uns gerade diese Legende,
welche Boudard zur Argumentation für die Aussprache des T als
Tz gedient, dagegen angeführt werden zu dürfen. Denn $ ist nicht
Samech, wie er annimmt, sondern Zain; wäre nun T = Tz, so
würde der Name aller Wahrscheinlichkeit nach Sekedo geschrieben
worden sein.
Jene allgemeine Verwandlung der iberischen Zischlaute in S
hat aber auch ihre Ausnahmen. Ist nämlich die Umdeutung von
l^ATOX in Il-e'Yo (q), so wie die Erklärung durch „Stadt /To“
(Ischorichtig, dann scheint das T, welches hier in allen Exemplaren
(Leg. 162u. ff.) constant vorkommt, in NN übergegangen zu sein,
da vermuthlich dies der Ort ist, den die Römer Jesso nannten 40 ).
Eine andere Ausnahme möchte die Leg. 143 H UJ £I V KN, mit Ilinweglassung
des Suffixes: H°u*om Hoschom machen; unter den
heutigen Stadtnamen möchte dem am meisten entsprechen Os°m(a),
welchen Ort die Römer Uxama, die Griechen nannten.
Wäre dieses x normgebend, so müsste man fast glauben, dass das
T ein für die Römer unangenehmer Laut des sch gewesen sei, eine
dialektische mit einem Guttural versetzte Variation desselben, wie
Corssen, Aussprache, Vocalismus. S. 11. 12. 295.
^ 5 ) Boudard, a. a. 0. p. 290.
46 ) Boudard, a. a. 0. p. 215. Vgl. Hühner, 1. c. p. 593.