Über das iberische Alphabet.
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sehr mühevolles; es wurde hauptsächlich dadurch erleichtert, dass
es so viele verschiedene Münzlegenden für einen und denselben
Namen gab. Aus diesem Grunde sind auch in die vorstehende Übersicht
des Materials alle solche Verschiedenheiten aufgenommen
worden. Jene Mannigfaltigkeit der Formen hat aber wiederum eine
besondere Schwierigkeit in ihrem Gefolge. Es kommt nämlich öfters
vor, dass eine Form des einen Buchstabens sich von dessen als normal
anzusehender Gestalt so weit entfernt, dass sie sich mit der eines
andern, wo das Nämliche stattfindet, begegnet und ihr zum Verwechseln
ähnlich sieht 1 ); z. B. A und L in Leg. 71 und 178, B und
R in Leg. 83 und 258, L und P in Leg. 136 und 160, P und R in
Leg. 20 und 22. Im Allgemeinen hat sich indessen doch die Unterscheidung
in derartigen Fällen durchführen lassen, während jedoch
andererseits manche einzelne Buchstaben, z. B. in der Leg. 121 und
in mehreren Inschriften sich nicht zur Genüge haben entziffern lassen.
Unter den verschiedenen Formen der nämlichen Buchstaben, welche
wir nunmehr folgen lassen, haben wohl im Allgemeinen die geradlinigen
den Anspruch für älter als die abgerundeten zu gelten 2).
A.
Für diesen Vocal lassen sich nicht weniger als sechs und zwanzig
verschiedene Formen angeben. Boudard verzeichnet in seinem
Alphabete deren achtzehn, doch will eine derselben A sich als A
nicht wiederfinden lassen s); Saul cy gibt dieselbe als eine Form
für D und R an 4 ). Im Einzelnen kommen folgende Formen vor:
1. A
2. A
3. A
4. A
3. A
6. A
7. A
8. A
9. ^
10. A
11. A
12.
13. A
14. A
15. A
16. ^
17. A
18. A
19. A
20. A
21. R
22. <>
23. n
24. n
25. n
26. fl
*) Vgl. damit Schröder, die phönizische Sprache. S. 78.
2 ) Vgl. Gesenius, Monum. p. 20. S. auch Schröder, a. a. 0. S. 77.
3 ) Boudard, Numismatique pl. IX.
In letzterer Bedeutung- findet es sich allerdings in Leg. 23, aber unter lauter
griechischen Buchstaben.