P f i z m a i e r
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In dem Zeiträume Kien-ngan von Han (196 bis 220 n. Chr.)
hörte Tso-thse, dass der Berg Keu-khiö sich in Kin-ling befinde und
mit dem Ngo-mei und Lo-feu in Verbindung stelle. Er übersetzte deshalb
den Strom und suchte ihn. Hierauf betete er und hütete sich
durch drei Monate und erstieg diesen Berg. Er entdeckte dessen
Thor und trat ein. Der Gebieter von dem Geschlechte Miao übergab
ihm drei Gattungen der göttlichen Unsterblichkeitspflanze. Er hob
gründlich die Weise von dessen Verdiensten hervor und sagte: Die
unsterblichen Mädchen, die in Empfang Wohlgerüche nehmen, sind
in der Tiefe die Leihwache der betenden und sich hütenden
Menschen.
Die wahren Menschen der grossen Gipfelung empfangen die
mündlichen Entscheidungen des grossen Höchsten. In tausend Jahren
überliefern sie es fünfmal. Man hält sich an die Ausfertigung der verborgenen
Bücher, betet und hütet sich durch fünf Tage. Hierauf
übergeben sie das begründete Versprechen.
Der Perlensack (tschü-nang) sagt:
Die sich auf die fünf Berghöhen begeben, waschen das Haupt
und baden sich an dem Tage Kiä-tse (1), dem Tage der obersten
Decade. Sie beten und hüten sich durch sieben Tage, dann ziehen
sie des Weges. Wenn auf den berühmten Bergen erblühte Unsterblichkeitspflanzen
und wunderbare Arzneien sind, nehmen sie diese
in Empfang und verfertigen die mennigrothe Schrift des ungeschmückten
Vortrages. In dieser Schrift bittet man die aufsteigenden
Unsterblichen, das Zeitalter zu bemessen, im Fluge zu wandeln zu
dem höchsten Reinen. Man verbeugt sich zweimal, lässt ein weisses
Huhn und einen weissen Hund auf den Felsen los und entfernt sich.
Dann erst sucht man die erblühte Unsterhlichkeitspflanze und die
wunderbaren Arzneien. Was mau wünscht, wird man gewiss erlangen.
Böse Dämonen und alte Unholde wagen es nicht, die Menschen
zu versuchen. Wenn mau den Weg lernt und dieseKunst nicht kennt,
ist man beim Eintritt in die Gebirge vielen Gefahren ausgesetzt.
Das Buch Pao-pö-tse sagt:
Wenn das Haus die Abbildungen der drei Gestirne besitzt, muss
man früher beten und sich hüten durch hundert Tage. Man ruft dann
herbei und bewegt zur Ankunft die Götter des Himmels, der Erde,