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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 64. Band, (Jahrgang 1870)

Die  Lösung  der  Leichname  und  Schwerter.

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Wer  betet  und  sieb  hütet,  der  erklärt  und  liest  das  grosse  Buch
der  ursprünglichen  Verzeichnungen,  hängt  an  den  Gürtel  und  gebraucht ­
  den  inneren  Schriftschmuck.  Er  bringt  dadurch  zu  Stande
seinen  Weg.
Jeder  Betende  hängt  an  den  Gürtel  und  gebraucht  den  inneren
Schriftschmuck  der  drei  Erhabenen.  Er  bringt  dadurch  zu  Stande
den  Weg  des  Verborgenen  und  des  Offenbaren.
Die  verborgenen  Entscheidungen  der  aufsteigenden  Wahren
sagen:
Das  Beten  des  AVeges  nennt  man  Bewachen  und  Stille.  Dieses
hat  die  Bedeutung,  dass  man  durch  Beten  das  Herz  bestimmt,  dem
Leib  Reinheit  und  Stille  verschafft.  Es  besteht  in  einem  lauteren  Geiste.
Die  fortschicken  das  Trachten,  sich  umwinden  nach  innen,  sich  abschliessen
  nach  aussen,  sind  diejenigen,  die  in  dem  Herzen  beten.
Der  den  AVeg  ordnende  Mensch  muss  beten  und  sich  hüten,  den
Gebräuchen  gemäss  sich  entschuldigen  wegen  der  Vergehen  von
sieben  Geschlechtsaltern.
So  oft  das  höchste  Beine  an  einem  glücklichen  Tage  versammelt
die  fünf  wahren  Menschen,  müssen  alle  den  Weg  ordnenden  Menschen
an  dem  glücklichen  Tage  mit  den  Gedanken  verweilen  bei  den  glücklichen ­
  Dingen.  Im  Herzen  hegehren  die  fliegenden  Unsterblichen,  begründen ­
  die  Tugend,  erweisen  die  Güte,  zu  Hilfe  kommen  den  Unglücklichen ­
  und  Erschöpften,  dieses  sind  die  Dinge  des  grossen
Höchsten.  Man  muss  beten  und  sich  hüten,  fortschicken  die  vermischten ­
  Gedanken,  im  Geheimen  bewohnen  das  stille  innere  Haus.
Die  Verkündungen  des  Wahren  sagen:
Bei  dem  Gebet  und  der  Hütung  kann  man  nicht  ohne  Unterschied
wohnen.  Man  bringt  gewiss  Verwirrung  in  den  richtigen  Weg.  An
den  Tagen  Kiä-yin  (51)  und  Keng-schin  (57)  schreiten  Leichname
und  Dämonen  und  bringen  Verwirrung  in  den  lauteren  Geist.  An  den
unruhigen  und  unreinen  Tagen  muss  man  beten  und  sich  hüten.  Man
schläft  nicht  und  schickt  fort,  was  man  wünschen  kann.  An  den  fünf
Tagen  Mao  (4)  soll  man  gewöhnlich  beten  und  sich  hüten.  Man
tritt  in  das  innere  Haus,  wendet  sich  nach  Osten,  verbeugt  sich  im
Herzen  und  verweilt  bei  göttlichen  Gedanken.  Die  Luft  zieht  zu  dem,
was  der  Wille  darlegt.

Sitzb.  d.  phil.-hist.  CI.  LXIV.  Bd.  I.  Hft.

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