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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 64. Band, (Jahrgang 1870)

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P  f  i  ■/.  in  a  i  e  r

Will  man  bei  der  Krankheit  des  Vaters  und  der  Mutter  zu  Hille
kommen  und  Lösung  herbei  führen,  muss  man  auf  der  Erdstufe  des
Zeigens  der  Obrigkeiten  beten.  Während  des  Gebetes  trägt  man  die
Sätze  der  mitternächtlichen  und  der  mittägigen  Stunde  vor.  Ist  das
Leiden  herbeigekommen,  so  sind  die  Obrigkeiten  gewiss  gerührt.

Der  Weg  des  Erhabenen  der  Edelsteine  des  ursprünglichen
Reinen,  der  höchste  Erhabene,  der  Himmelskaiser  übergab  ihn  dem
Gebieter,  dem  Himmelskaiser  des  grossen  Unscheinbaren,  dem  Gebieter ­
  des  purpurnen  Geistigen  der  drei  Lichter,  dem  ursprünglichen
Gebieter  des  Geschlechtes  Lao  von  Tschin-yang.  Später  machte  er
dessen  theilhaftig  den  Gebieter  des  Weges  des  grossen  Höchsten,
überlieferte  ihn  dem  Gebieter  des  Geschlechtes  Li  von  der  goldenen
Thorwarte.  Der  Gebieter  des  Geschlechtes  Li  überlieferte  ihn  dem
wahren  Menschen  des  grossen  Reingeistigen,  dem  Gebieter  des  Geschlechtes ­
  Tschi  von  der  südlichen  Berghöhe.  Ferner  überlieferte  ihn
die  vornehme  Frau  des  purpurnen  Ursprünglichen  dem  Gebieter  des
Geschlechtes  Wang  von  dem  reinen  Reingeistigen.  Der  Gebieter  des
Geschlechtes  Wang  überlieferte  ihn  der  vornehmen  Frau  des  Geschlechtes ­
  Wei  von  der  südlichen  Berghohe.  Die  vornehme  Frau  überlieferte ­
  ihn  dem  Gebieter  des  Geschlechtes  Yang  mit  dem  Aufträge,
ihn  Hiü-tsehang-sse  zu  übergeben.  Die  Zugesellten,  die  Übergebenden ­
  und  die  Empfangenden  beteten  und  hüteten  sich  durch
sieben  Tage.

Die  wahren  Menschen,  welche  den  Weg  übergeben,  beten  und
hüten  sich  früher  durch  hundert  Tage.  Einige  thun  dieses  durch
dreissig,  andere  durch  zehn  Tage.  Auch  muss  man  das  Beten  einen
Tag  früher  melden  und  dadurch  das  Herz  waschen  und  veredeln.
In  dreissigJahren  überliefern  und  erforschen  sie  sechsmal  das  höchste
Buch.  Wenn  bei  Gebet  und  Hütung  nichts  dergleichen  geschieht,  üben
sie  es  durch  vierzehn  Jahre.  Das  grosse  Höchste  zieht  ihnen  entgegen ­
  mit  Rädern  von  Edelstein.  Sie  ersteigen  das  höchste  Reine  und
werden  höchste  wahre  Menschen.
Das  Buch  der  drei  Erhabenen  sagt:
Wer  betet  und  sieb  hütet,  hat  drei  Begründungen  und  bestimmt
dadurch  die  Sache  des  Herzens,  des  Mundes  und  des  Leibes.
            
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