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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 64. Band, (Jahrgang 1870)

Die  Lösung  der  Leichname  und  Schwerter.

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Anhang  II.  Gebet  und  Hütung.
Das  Buch  des  grossen  Höchsten  sagt:
An  die  Götter  denken,  die  Luft  verzeichnen,  an  die  Vorschrift
sich  gewöhnen,  die  Stufe  ersteigen,  nennt  man  das  Gebet  verrichten.
In  den  wahren  Menschen  der  grossen  Gipfelung  wird  gesagt:
Als  Gebet  geht  nichts  über  die  reingeistige  Kostbarkeit.  Ihre
Vorschrift  ist  erhaben  und  wundervoll.  Sie  wird  nicht  in  dem  Zeitalter
verbreitet,  sie  wird  verbreitet  in  den  mündlichen  Entscheidungen  der
höchstweisen  Männer.  Sie  ist  geheim  und  wird  nicht  geschrieben.
Bei  der  Vorschrift  für  das  Gebet  des  grossen  Einzigen  ist  das  Ursprüngliche ­
  noch  ursprünglich.
Das  auf  die  Elternliebe  deutende  Buch  sagt:
Den  Weg  in  Empfang  nehmen  und  nicht  beten  und  sich  hüten,
ist  so  viel  als  ohne  Leuchte  in  der  Nacht  wandeln.  Man  verirrt  sich
auf  dem  Wege  und  bereitet  sich  nur  Ungemach.
Die  Classen  der  grossen  Wahren  sagen:
Bei  dem  Ordnen  von  Dreien,  dem  Bewachen  des  Einzigen  ist
das  Gebet  die  Grundlage  und  das  Fussgestell.  Wer  den  Weg  erlernt,
macht  das  Gehet  und  die  Hütung  zur  Grundlage.  Dies  ist  es,  was
das  grosse  Höchste  werthschätzt,  was  der  Mann  des  Geschlechtes
Lao  aufhaut,  worauf  die  Unsterblichen  und  Wahren  sich  verlassen.

Der  Mann  des  Weges,  der  imStande  ist,  täglich  einmal  zu  essen,
der  Unreines  und  Schlechtes  nicht  verzehrt,  nach  dem  Monde  betet
und  sich  hütet,  am  Tage  und  in  der  Nacht  nicht  nachlässig  ist,  nicht
Verletzt,  mit  Entschiedenheit  Mass  hält,  sich  regt  und  fliegt,  muss
den  vollendeten  Weg  erlangen.

Die  Männer  des  Weges,  welche  die  richtschnurmässigen  Bücher
ordnen,  sich  an  die  Beschäftigung  gewöhnen,  bedienen  sich  der  zwei
Helte  des  Weges  und  der  Tugend.  Zuvor  beten  sie  und  hüten  sich.
Wenn  sie  die  Bücher  empfangen,  bemessen  sie  die  Menschen  und
unterstützen  sich  selbst.
            
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