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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 64. Band, (Jahrgang 1870)

Die  Lösung  der  Leichname  und  Schwerter.

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sich  Yuen-yeu  (der  weithin  Lustwandelnde).  Er  hatte  die  Absicht,
den  Weg  der  Unsterblichen  zu  suchen.  Er  trat  in  das  Gebirge  im
Westen  von  Lin-ngan  und  liess  Tage  verstreichen,  ohne  zurückzukehren. ­
  Die  Menschen  wussten  auch  nicht,  wohin  er  gegangen  war.
Er  hatte  früher  eine  Tochter  Sün-hung’s  aus  der  Provinz  U,  des  beständigen ­
  Aufwartenden  der  zerstreuten  Reiter,  zur  Gattin  genommen.
Mai  verfasste  während  seines  Aufenthaltes  in  dem  Gebirge  von  Linngan
  ein  Schreiben,  worin  er  von  seiner  Gattin  sich  verabschiedete
und  sie  entliess.  In  demselben  sagte  er:  Ich  will  hören  den  Wiederhall ­
  des  schwebenden  Donners,  den  Gesang  der  Vögel  des  Gebirges.
Sie  erkmngen  in  Tönen  der  fortgesetzten  Schalmeien,  die  neun
Vollendungen  können  es  ihnen  nicht  zuvorthun.  Ich  geselle  mich
zu  den  Schatten  unter  den  grünen  Zwiebeln.  Ich  lasse  mich  nieder
und  ruhe  in  den  Häusern  der  Felsenhöhlen.  Ich  halte  diese  für  Vorhallen ­
  und  Hallen,  die  breiten  Seitendächer  können  sie  nicht  übertreffen. ­
  Dies  ist  es,  wodurch  Neigung  und  Wunsch  enden,  die  Vorsätze ­
  sind  hier  abgeschnitten.  Ich  entferne  mich,  ich  trenne  mich
für  immer.

Tsclni-pe-yö  führte  den  Jünglingsnamen  Yuen-kiü  und  stammte
aus  Tsien-tang  in  der  Provinz  U.  Er  bewunderte  frühzeitig  das
Leere.  Als  er  achtzehn  Jahre  alt  war,  verheirathete  ihn  sein  Vater
und  trat  in  das  Thor  der  Vorderseite.  Pe-yö  trat  aus  dem  Thore  der
Rückseite,  reiste  nach  Jen  und  wohnte  auf  dem  Rerge  des  Wasserfalles. ­
  Er  ertrug  von  Natur  Hitze  und  Kälte.  Er  lebte  auf  dem  Berge
dreissig  Jahre  und  war  allen  menschlichen  Dingen  entfremdet.
Es  wird  erzählt,  dass  Pe-yö  früher  zu  der  südlichen  Berghohe
lustwandelte.  Auf  dem  Wege  trat  er  in  die  fliegenden  Stromschnellen
und  laufendenAbgründe  von  Min-tschung.  Er  liess  das  Schiff  landen.
Am  Abend  erhob  sich  an  den  Stromschnellen  plötzlich  eine  Windsbraut, ­
  die  Gebirgswasser  brachen  mit  Heftigkeit  herein  und  schlugen
gegen  das  Schiff.  Der  obere  Berggipfel  stürzte  und  trennte  sich  von
der  steilen  Höhe.  Die  Gefährten  Pe-yö's  glaubten,  dass  das  Eis  ihn
zermalmt  habe.  Sie  suchten  an  den  unwegsamen  Stellen  und  erblickten ­
  Pe-yö,  der  ganz  sein  früheres  Aussehen  hatte.  Er  bewegte
mit  einem  kleinen  Stabe  das  Schiff  und  watete  durch  eine  unergründliche ­
  Quelle.  Alle  erschracken  darüber  und  warfen  sich  zu  Boden.  Er
trat  in  das  Gebirge  Hö  und  verschwand.

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