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P f i z m a i e r, Aus dem Traumleben der Chinesen.
heit willen ringsumher gepriesen. Zu den Zeiten des Kaisers Hoan
wurde Kia der Zugesellte des Richters und eilte nach Lo. Schi) kehrte
heim. Indem sie in dem Hause ausruhte, legte sie sich am Tage
nieder. Sie vergoss Thränen und verhüllte ihr Angesicht. Ihre
Schwägerin wunderte sich und befragte sie. Sie sagte: Ich habe
eben Kia gesehen. Er erzählte mir, dass er zu der Furt gegangen, in
dem Einkehrhause des Bezirkes erkrankt und gestorben sei. Zwei Gäste
seien zurückgeblieben. Der eine bewache den Leichnam, der andere sei
im Besitze eines Briefes und werde zurückkehren. Am Mittag werde
er ankommen. — Das ganze Haus gerieth in grossen Schrecken. Als
der Brief ankam, verhielt sich alles so, wie sie geträumt hatte.
Die Geschichte der gesammelten Merkwürdigkeiten sagt:
Sung-kin von Yang-ping verstand sich auf die Auslegung der
Träume. Ein Mann von dem Geschlechte Siin suchte ein Amt. Er
schlief ein und träumte, dass zwei Paradiesvögel sich auf seine beiden
Fäuste setzten. Er befragte Kin. Kin sprach: Der Paradiesvogel
setzt sich nirgends nieder, als auf den Baum Ngu-thung. Er verzehrt
nichts, als die Früchte des Bambusrohres. Du wirst grosses Unglück
erleben. Es ist kein Bambusstab, es ist sofort der gespaltene Stab •).
— Später hatte der Mann von dem Geschlechte Siin wirklich die
Trauer um die verstorbene Mutter.
Als Tschang-thien-si sich in Liarig-tscheu 3 ) befand, träumte er,
dass ein grüngelber Hund von sehr langer Gestalt im Südosten der
Stadtmauern hervorkam und ihn beissen wollte. Der Mann von dem
Geschlechte Tschang ging ihm auf dem Bette aus dem Wege. Als
er im Kreise herumlief, fiel er zu Boden. Später entsandte Fu-kien
einen Mann, Namens Keu-tschang. Derselbe zog hin und zertrümmerte
die Macht des Mannes von dem Geschlechte Tschang. Er trug einen
Mantel von grüngelbem Erdbrocat und drang durch das südöstliche
Thor. Alles geschah, wie Jener geträumt hatte)).
1) Bei der Trauer um die Verstorbenen wurden Stäbe verwendet.
2 ) Im ersten Jahre des Zeitraumes Hing-ning (363 n. Chr.) tödtefe Tschang-thien-si
von Liang seinen Gebieter und bewirkte seine eigene Einsetzung. Derselbe ergab
sich im ersten Jahre des Zeitraumes Tai-yuen (376 n. Chr.) an Thsin.
*) Der Abgesandte Fu-kien’s führte den mit Keu „Hund“ gleichlautenden Geschlechfsnamc.n
Keu und den Namen Tschang „lang“.