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P f i z m a i e r
Die Verzeichnisse des früheren Liang sagen:
Tschang-siün’s zwölftes Jahr •). Im fünften Monate des Jahres
erkrankte Siün und träumte, dass er auszog und lustwandelte. Er
kannte nicht den Ort. Er sah eine ursprüngliche Schildkröte, die
sich ihm zuwendete. Sie öffnete den Mund und sagte: Sobald neun
Tage vorüber sind, wird es eine treffliche Anfrage geben. — Er
verbrachte hierauf neun Tage und starb.
Die Verzeichnisse des früheren Tschao sagen:
Lieu-yao träumte in seinem letzten Jahre, dass drei Menschen
mit goldenen Angesichtern und Lippen von Mennig sich nach Osten
wandten und auf und ab schritten. Sie sprachen nicht und zogen
sich zurück. Yao verbeugte sich und trat in ihre Fussstapfen. Der
als grosser Vermerker gebietende Jin-I sprach: Drei ist die Gipfelung
der vorübergehenden Kreisläufe. Der Osten ist der Donnerschlag
2 ). Es ist der Anläng und die Reihenfolge der Herrscher.
Das Gold ist die gefällige Sache. Es ist Schwinden und Herabfallen.
Der Mennig der Lippen und nicht sprechen, ist das Ende der Dinge.
Auf und ab schreiten, die Arme zu Boden senken und Verzicht
leisten, sind die Wege des Loslassens. Indess man sich dabei verbeugt,
beugt man sich und wirft sich zu Boden vor den Menschen.
Indem man in die Fussstapfen tritt und wandelt, hütet man sich,
dass man nicht die Grenzen überschreite. Die Streitkräfte werden
gewiss in grossen Mengen sich erheben. — Im dritten Jahre des
Zeitraumes Yuen-tschi (328 n. Chr.) wurde Yao durch Schi-li
gefangen und getödtet.
Die Verzeichnisse des früheren Yen sagen:
Mu-yung-tsiuen träumte, dass Schi-hu ihn in den Arm biss s ).
Als er erwachte, fühlte er sofort Schmerz und es war ihm zuwider.
Er sprach: Wie konnten die Todten ruhen? Wagt man es, im
Traume als Himmelssohn zu leben? — Er liess ihn ausgraben. Er
1 ) Im zwölften Jahre des Zeitraumes Kuang-thsu von Tschao (32!) n. Chr.).
Tschang-siün war König- von Liang.
2 ) Das Buch der Verwandlungen sagt: Die zehntausend Dinge kommen aus dem
Donnersclilage hervor. Der Donnerschlag ist die Gegend des Ostens.
3 ) SchT-hu hatte sich im fünften Jahre des Zeitraumes Yung-ho (349 n. Chr.) Kaiser
des späteren Tschao genannt. Mu-yung-tsiuen hatte von dessen Ländern im achten
Jahre desselben Zeitraumes (332 n. Chr.) Besitz genommen und sich Kaiser von
Yen genannt.
V.