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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 64. Band, (Jahrgang 1870)

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P  f  i  z  m  a  i  e  r

befand  sich  das  Hemd  wirklich  an  seiner  Seite.  Später  ward  es
schmutzig,  und  er  brannte  es  sofort  im  Feuer.
Die  Geschichte  des  fortgesetzten  Sucliens  der  Götter  sagt:
Sching-kien  stammte  aus  Tung-kuan.  Zehn  Jahre  nach  seiner
Bestattung  schickte  er  plötzlicli  in  derNaclit  dem  Befehlshaber  seines
Distrietes  einen  Traum,  indem  er  sagte:  Sching-kien,  ein  versunkener ­
  ehemaliger  Mann  des  Volkes,  wird  jetzt  bedroht.  Durch  das
erleuchtete  Versammlungshaus  werde  ich  schleunig  gerettet.  —  Der
Befehlshaber  erliess  sofort  an  das  Innere  und  Äussere  eine  Aufforderung.
Man  rüstete  sich,  ging  auf  den  Grabhügel  und  trat  ein.  Die  Sonne
war  bereits  aufgegangen,  als  der  Himmel  plötzlich  sich  mit  einem
dichten  Nebel  umzog.  Man  konnte  einander  von  Angesicht  nicht
sehen.  Man  hörte  hlos  in  dem  Grabe  mehrere  Stimmen  und  ein  Geräusch, ­
  als  ob  der  Sarg  zerschlagen  würde.  Auf  dem  Grabhügel  befanden ­
  sich  zwei  Menschen,  die  in  die  Ferne  blickten.  Dieselben
sahen  jedoch  bei  dem  Nebel  und  in  der  Dunkelheit  nicht,  dass
Menschen  nahten.  Als  der  Befehlshaber  gekommen  war,  griff  man
drei  Menschen  in  dem  Inneren  des  Grabes  auf.  Den  zwei  Menschen
auf  der  Höhe  des  Grabhügels  gelang  es  zu  entkommen.  Sie  entliefen,
ehe  der  Sarg  noch  zerstört  war.  Der  Befehlshaber  beauftragte  Leute,
sie  wieder  einzubringen.  In  derselben  Nacht  träumte  ihm  nochmals,
dass  Kien  zu  ihm  sagte:  Den  zwei  Menschen  ist  es  zwar  gelungen,
zu  entfliehen,  allein  das  ganze  Volk  kennt  sie.  Der  Eine  hat  auf  dem
Angesichte  ein  grünes  Maal  gleich  einem  Vieleckblatte.  Der  Ändere
hat  zwei  eingeschlagene  Vorderzähne.  Wenn  das  erleuchtete  Versammlungshaus ­
  diesem  gemäss  Nachforschungen  anstellen  wollte,
wird  es  die  Menschen  entdecken.  —  Der  Befehlshaber  richtete  sich
nach  diesen  Worten.  Er  Hess  nach  diesen  Menschen  fahnden,  und
sie  wurden  gefangen.

Tsung-yuen  führte  den  Jünglingsnamen  Schö-lin  und  stammte
aus  Nan-yang.  In  dem  Zeiträume  Tai-yuen  von  Tsin  (376  bis  396
n.  Chr.)  war  er  Statthalter  von  Tsin-yang  und  besass  etliche  zehn
Schildkröten.  Er  gab  sie  in  die  Küche  bis  zum  Morgen.  Am  Morgen
Hess  er  aus  zweien  derselben  ein  Eingemachtes  bereiten.  Er  goss
hierauf  die  Brühe  in  einen  Krug  und  nährte  die  Schildkröten  damit.
An  demselben  Abende  träumte  ihm,  dass  zehn  Männer,  mit  Beinklei-
            
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