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P f i z m a i e r
und der Mond zertrümmert. Sie verdeckte wieder die Sterne, der
Himmel und die Erde waren gänzlich finster. Plötzlich vergingen die
Wolken, derNehel zertheilte sich und die Sonne kam zum Vorschein.
Kaiser Tsehuang zog durch das Thor Tschang-kö ein und stieg zu
der Vorhalle der grossen Gipfelung. Diejenigen, die „zehntausend
Jahre!“ riefen, waren dreihundert Obrigkeiten, und alle waren mit
Hofkleidern angethan. Als er erwachte, liess er den Traum deuten.
Man sagte: Die schwarze Wolke, unter den Lufterscheinungen die
böseste, ist die Farbe der nördlichen Gegenden. Es wird gewiss geschehen,
dass der nördliche Feind Unordnung über die Muttersladt
bringt. Die Sonne ist das Bild des Gebieters. Der Mond ist das. Bild
des Herrschers. Die Sterne sind das Bild der Obrigkeiten. Bespricht
man es diesem gemäss, so werden die Mutterstadt und die Städte
Unglück haben. — Später ging der Träum in Erfüllung.
Lu-yuen-ming war Buchführer der Mitte und aufwartender Leibwächter.
Sein Freund Wang-yeu hatte seinen Aufenthalt in Yingtschuen
genommen. Plötzlich sah er im Traume Yeu, der Wein trug
und auf ihn zukam. Derselbe sagte, dass er sich trennen müsse und
beschenkte ihn hei dieser Gelegenheit mit einem Gedichte. Beim Erwachen
hatte sich Yuen-ming zehn Wörter gemerkt. Diese lauteten:
Wenn ich einmal von hier weggezogen, wandle ich nicht mehr an
dem Hofe und auf dem Markte. — Yuen-ming seufzte und sprach:
Es hat gewiss eine andere Ursache. — Nach drei Tagen hörte er
wirklich, dass Yeu durch die Streitmacht der Aufrührer getiidtet
worden. Er forschte nach dem Tage, wo dieses geschah. Es war die
Nacht, in der er geträumt hatte.
Pei-ngan-tsu lebte abgeschlossen und bestärkte sich in seinen
Vorsätzen. Er verliess nicht die Feste und die Stadt. Er war einst
bei heissem Wetter ausgegangen und stellte sich unter einen Baum.
Daselbst verfolgte ein ßaubvogel einen Fasan. Der Fasan warf sich
in Hast auf Ngan-tsu, stiess hierauf an den Baum und war todt.
Ngan-tsu bedauerte ihn. Er nahm ihn und legte ihn an eine schattige
Stelle, wo er ihn gemächlich hütete und nach ihm blickte. Nach
längerer Zeit wurde der Fasan wieder lebendig. Ngan-tsu war erfreut