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im Gegentheil eine Ausschreitung in der Vorrathskammer, so wandeln
Blüthe und Schutzwache zugleich und fliegen und dehnen sich mit
der Seele. Gesetzt, ein Mensch legt sich nieder. Er kann nicht ruhen
und träumt mit Freude. Ist eine Ausschreitung der Luft in dem Versammlungshause,
so ist Überfluss nach aussen und Unzulänglichkeit
im Inneren. Ist eine Ausschreitung der Luft in der Vorrathskammer,
so ist Überfluss im Inneren und Unzulänglichkeit nach aussen.
Ist die Luft des Yin vollkommen, so träumt man, dass man durch
ein grosses Wasser setzt und sich fürchtet. Ist die Luft des Yang
vollkommen, so träumt man, dass man durch ein grosses Feuer setzt
und verbrannt wird. Sind das Yin und Yang zugleich vollkommen, so
träumt man von gegenseitiger Tüdtung, Zerstörung und Verletzung.
Ist das Obere vollkommen, so träumt man von Emporfliegen. Ist das
Untere vollkommen, so träumt man von Herabfallen. Ist man seinsatt,
so träumt man von Geben. Ist man sehr hungerig, so träumt
man von Nehmen. Ist die Luft der Leber vollkommen, so träumt man,
dass man zornig ist. Ist die Luft der Lunge vollkommen, so träumt
man, dass man sich fürchtet. Ist die Luft des Herzens vollkommen,
so träumt man, dass man fröhlich ist und lacht. Ist die Luft der Milz
vollkommen, so träumt man, dass man singt und Musik macht. Die
Gliedinassen sind schwer, der Leib erhebt sich nicht. Ist die Luft
der Nieren vollkommen, so träumt man, dass das Rückgrat zu beiden
Seiten sich löst und uns nicht gehört. Gastet die eigene Luft in
dem Herzen, so sieht man im Traume Anhöhen, Berge und Fackellicht.
Gastet sie in der Lunge, so träumt man, dass man fliegt und
sich ausbreitet. Man sieht wunderbare Gegenstände von Gold und
Eisen. Gastet sie in der Leber, so träumt man von Gebirgswäldern
und Räumen. Gastet sie in der Milz, so sieht man im Traume Erdlnigel,
Anhöhen, grosse Sümpfe, eingefallene Häuser, Regen mit
Wind. Gastet sie in den Nieren, so träumt man, dass man an einem
Abgrundder Wasser steht, untersinkt und in dem Wasser weilt. Gastet
sie in der Harnblase, so träumt man, dass man lustwandelt und
umhergeht. Gastet sie in dem Magen, so träumt man von Speise und
Trank. Gastet sie in den grossen Gedärmen, so träumt man von
Ackern und vom freien Felde. Gastet sie in den kleinen Gedärmen, so
träumt man von Niederlassungen, Städten, Gassen und Durchgängen.
Gastet sie in der Galle, so träumt man von Kampf, Streitigkeiten und
Aufreissen des Leibes durch die eigene Hand. Gastet sie in den ver-