Aus dem Traumleben der Chinesen.
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Besserung. Der Mann von dem Geschlechte Yo brach in Ausrufe des
Staunens aus und sprach: In der Brust dieses Weisen muss keine
Gegend unter der Herzgrube und kein Zwerchfell sein.
Das Buch der Träume sagt:
Der Traum ist ein Bild. Er ist die Bewegung der geistigen Luft.
Die Seele trennt sich von dem Leibe, der Geist kommt und geht.
Das Yin und Yang sind angeregt von dem Zustandekommen, das
Glückbringende und das Unglückverkündende wird bestätigt. Der
Traum spricht zu dem Menschen. Er lässt ihn vorläufig sehen die
Fehler, gleichwie der Weise sie erkennt und sich bessert. Der Traum
ist eine Kundgebung, er gibt seine Gestalt kund. Das Auge sieht
nichts, das Ohr hört nichts, die Nase holt nicht Athem und riecht
nicht, der Mund spricht nicht. Die Seele tritt aus und wandelt umher,
der Leib ist allein vorhanden. Wenn im Herzen über etwas
nachgedacht wird, vergisst sie auf den Leib. Sie empfängt die Ermahnungen
der Götter des Himmels, kehrt zurück und gibt es dem
Menschen kund. Wenn sie die Ermahnungen empfängt und nicht aufmerksam
ist, vergisst sie die Worte der Götter. Man nennt dieses
das Erwachen. Es ist die Kundgebung des Eintreffens der Beglaubigungsmai
ke. In dem Alterthume gab es Obrigkeiten der Träume. Die
Zeitalter vererbten sie auf einander.
Einst, zu den Zeiten der höchstweisen Kaiser, der erleuchteten
Könige, kam die göttliche Luft hellglänzend früher zum Vorschein.
Desswegen träumte Yao, dass er einen Drachen anspannte und zu
demTai-schan emporfuhr. Schün träumte, dass er die Himmelstrommel
schlug. Yü träumte, dass seine Arme lang wurden. Thang träumte,
dass er in der Welt Befehle erliess. Später gelangten diese Männer
in den Besitz der Welt. Khie träumte, dass ein heftiger Wind seinen
Palast zerstörte. Tsch’heu träumte, dass ein grosser Donner seinen
Arm schlug. Hoan von Tsi träumte, dass er von einem grossen Vogel
getroffen worden. Der Kaiser des zweiten Geschlechtsalters aus dem
Hause Thsin träumte, dass ein Tiger sein Pferd biss, Die Herrscher,
die dieses träumten, wurden der Welt verlustig.
Das Nadelbuch des gelben Kaisers sagt:
Khi-pe sprach: Richtiges undUnrichtiges dringen von aussen
in das Innere, doch haben sie noch keine bestimmte Wohnstätte. Ist