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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 64. Band, (Jahrgang 1870)

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1*  f  i  l  in  ii  i  e  r

wegen  solltest  du,  als  du  das  letzte  Mal  träumtest,  den  Kummeiwegen ­
  Ausbruch  des  Feuers  haben.  —  Alle  Traumdeutungen  Siuen's
waren  von  dieser  Art.
Das  Buch  der  späteren  Wei  sagt:
Zu  den  Zeiten  des  Kaisers  Tschuang,  in  dem  Zeiträume  Yungngan
  (5?8  bis  530  n.  Chr.)  drang  Hao,  König  von  Pe-hai,  in
Lö.  Kaiser  Tschuang  zog  im  Norden  umher.  Hoei,  König  von  Tschingyang,
  warf  sich  vertrauensvoll  Keu-tsu-jin,  dem  Befehlshaber  von  Löyang,
  in  die  Arme.  Tsu-jin  hörte,  dass  Ni-tschü-tschao  den  Befehl
zur  Ergreifung  Hoei’s  gegeben  habe.  Er  schlug  ihm  jetzt  das  Haupt
ah  und  schickte  es  als  ein  Geschenk.  Tschao  träumte,  dass  Hoei
sprach:  Ich  besitze  zweihundert  Pfund  Goldes  und  einhundert
Pferde.  Dieses  befindet  sich  in  dem  Hause  Tsu-jin’s,  und  du  kannst  es
nehmen.  —  Tschao  bängte  jetzt  Tsu-jin  mit  dem  Haupte  an  einem
Baum,  liess  einen  Stein  auf  dessen  Füsse  herabfallen  und  peitschte
ihn,  indem  er  das  Gold  und  die  Pferde  begehrte.  Tsu-jin  starb.
Die  Zeitgenossen  hielten  dafür,  dass  ihm  auf  der  Stelle  vergolten
worden.
Die  Verzeichnisse  der  früheren  Liang  in  dem  von  Thsui-hung
verfassten  Frühling  und  Herbst  der  sechszehn  Reiche  sagen:
Sö-keng  führte  den  Jünglingsnamen  Schö-tschT  und  war  geübt
in  der  Rechenkunst  und  in  der  Auslegung  der  Träume.  Der  die  Stelle
eines  Hiao-lien  (Elternliebenden  und  Uneigennützigen)  bekleidende
Ling-hu-tsI  träumte,  dass  er  auf  dem  Eise  stand  und  mit  einem  unter
dem  Eise  befindlichen  Menschen  redete.  Keng  sprach:  Die  Gegend
über  dem  Eise  ist  das  Yang.  Die  Gegend  unter  den  Eise  ist  das  Yin.
Es  ist  eine  Sache  des  Yin  und  Yang.  Der  vorzügliche  Mann  kehrt  zu  der
Gattin  heim,  zur  Zeit,  wo  das  Eis  noch  nicht  gelöst  ist.  Es  ist  eine
Sache  der  Vermälung.  Du  befindest  dich  über  dem  Eise  und  redest  mit
einem  unten  befindlichen  Menschen.  Es  ist  die  Sache  der  Stellung
zwischen  Yin  und  Yang.  Du  wirst  ein  Vermittler  unter  den  Menschen ­
  sein.  Wenn  das  Eis  sich  löst,  kommt  die  Vermälung  zu  Staude.
—  TsI  sprach:  Ich  hin  bereits  ein  achtzigjähriger  Greis,  ich  trete
nicht  alä  Vermittler  auf.  —  Da  ereignete  es  sich,  dass  der  Statthalter
Tien-mö  durch  Tsi  für  seinen  Sohn  um  die  Tochter  Tschang-kungtsching’s
  anhielt.  In  der  Mitte  des  Frühlings  kam  die  Vermälung  zu
Stande.
            
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