Zur altern tirolischen Literatur. I.
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25 Des frag- die alte kewe
mit kurzen Worten siecht.“
,,,ich sprich hei meiner trewe,
der burger hat wol recht,
ich liab mein zeit verkuppelt
30 zu Brixsen in dem krais,
vil parell aus gesuggelt,
das ich den louff wol waiss.’”
,Icli pflig nit grosser witze,
mein barschaft die ist klain.
35 ir alte kammerzitze,
ia bin ich hübsch und rain.
solt mir nicht has gelingen?
nu tuen ich mir so we
mit reiten, tanzen, springen
40 vil durch den grünen kle.’
„Ich buel mit gueten sitten,
daran bin ich nicht lass,
hab ich nicht vil geritten,
leicht mag ich dester has
45 mit guet und an dem leihe,
wann ir vil röscher knab.
oucli fueg ich mangem weihe
mit kostberlicher gab.”
,Rain frow von hohen eren,
50 der ist dein gab enwicht,
ir herz mag nit emberen,
wann si mich frölich sicht
verwegenlichen sprengen
über einen graben tief.
55 ich hoff, si tue verbeugen,
send ich ir meinen brief. “
„,Des muess ich aber lachen,’” —
sprach es die grieswertlin, —
„,was sol man daraus machen?
GO die buelschaft hat nicht inn.