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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 64. Band, (Jahrgang 1870)

Zur  altern  tirolischen  Literatur.  I.

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dabei  gewonhait  guet  vergundt
aim  ieden  land  nach  seinem  grnnd,
und  die  man  halt,  baid  arm  und  reich.
370  das  ist  aim  land  ain  löblich  zeich,
besunderlich  in  welschem  land,
durch  mang  küngkreich  mir  bekant.
all  reichstet  haben  auch  den  sit,
vil  ander  teutzsche  land  damit,
37S  da  man  durch  zwelf  tuet  richten  rain
bas,  wan  sust  durch  ganz  gemain.
selten  durch  gemain  ain  sach  ergat
an  schand  und  ettlich  missetat.
des  lob  ich  nicht,  wo  man  des  pfligt
380  für  gschribne  recht;  wo  man  die  wigt
durch  solche  leut,  die  es  verstan,
da  wird  versorgt  baid  frau  und  man.
Ain  ebenbild  ich  melden  wil.
sicht  ainer  zwen  ob  ainem  spil
38S  und  die  er  nie  erkante  sust,
er  gunt  dem  ainen  bas  Verlust,
und  desgeleich  an  ainer  schrann,
die  man  besetzt  durch  mangen  man.
bstet  aim  da  neur  giinstlich  gevell,
390  er  hat  die  volg,  gee,  wie  es  well,
das  als  an  stetten  nicht  beschech,
wo  man  die  recht  geschriben  sech.
oft  ains  gewissen  ist  so  lom,
si  krumpt  sich  als  der  weg  gen  Rom.
39S  dorumb  so  lob  ich  sicher  klain,
das  man  ain  sach  auf  ain  gemain
durch  urtail  dick  erkennen  tuet,
ain  solch  gewonhait  ist  nicht  guet,
wann  gütlich  recht  hat  kainen  twank
400  zu  nöten  auf  ain  hindergangk

374  teutzseh  X.
            
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