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Zingerle
105 so ist das recht in seiner hant,
neur wie in lust, wirt es erkant.
wann sie wissen wol als die hund
irs herren willen zu aller stund,
da hat das recht kain andre gestalt,
110 wann trib man friivel und gewalt,
und desgleichen volgt der schein
von allen, die gewaltig sein,
das recht besitzen für und für
an vorcht, gewissen, als ich spür,
115 hoch von dem lioubt bis auf den fuess
und nimpt doch end mit swerer buess.
Ain redner, der da nimet guet
Yon ainem, dem er reden tuet,
der ist ein argkwöhnleich man,
120 den solt man nicht ertailen lan.
traut man darüber seinem aid,
sündt man daran, das ist mir laid.
das recht hat gar ain wechsin nas,
es lat sich biegen, als der bas,
125 so in der hund bringt in den wank;
neur hin und her stat sein gedank.
Ich hör, das manger vorsprech nimpt
zu baider seit, das übel zimpt.
von ainem nimpt er offenlich,
130 der ander sticht in haimelich.
der ainen part redt er das wort,
der ander tail behabt den hört,
mit dem so wirt durch in verhaut
die ain partei, die im getraut.
135 o Judas, du unseiger man,
was hastu brüder hie gelan!
allain nicht der da vorsprech haisst.
mang höher, der den Wechsel baisst,
gaistlich, weltlich vindt man der,
140 und die doch wellen haben er
gen diser weit, wie halt gen got.
daselben fürcht ich ir mit spot.