Zur altern tirolischen Literatur. I.
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wiert, slipf nicht auf dem eise,
wann es gat ungeleicli.
Hin slafTen well wir walzen,
nu fragt das hausdierelin,
35 ob es gebettet sei.
das kraut hat si versalzen,
darzu ain gueten hrei.
was soll wir dorzu kalzen?
es was nit wol gesmalzen,
40 der seheden waren drei.
X. (S. 50.)
„Nu huss!“ sprach der Michel von Wolkenstain.
„so hetzen wir!“ sprach Oswalt von Wolkenstain.
„za hürs!“ sprach her Lienhart von Wolkenstain,
„si müssen alle fliehen von Greiffenstain geleich.“
5 Do huch sich ain gestöber auss der gluet
all nider in die köfel, das es alles bluet.
banzer und armbrost, darzu die eisenhuet,
die Hessens uns zu letze . do wurd wir freuden reich.
Die handwerch und hütten und ander ir gezelt,
10 das ward zu ainer aschen in dem obern veld.
ich hör, wer übel leihe, das sei ain böser gelt
also well wir bezalen, herzog Friderich!
Schalmützen, schalmeussen niemand schied,
das geschach vorm Raubenstain in dem ried,
15 das mangem ward gezogen ain spannlange niet
von ainem pfeil geflogen durch armebrost gebiet.
Die gepauren von sant Jürgen, die ganz gemaine,
die betten uns gesworen falsch, unraine.
16 armberost X.