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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 64. Band, (Jahrgang 1870)

Die  Lösung-  der  Leichname  und  Schwerter.

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und  nannten  ihn  den  hundertjährigen  Greis.  Wenn  Menschen  zu  ihm
gingen  und  ihn  um  etwas  (ragten,  sprach  0  kein  Wort.  Man  weissagte
hloss  aus  den  Gesichtszügen  O's.  Hatten  diese  den  Ausdruck  der
Freude,  so  stand  die  Sache  gut.  Hatten  sie  den  Ausdruck  der  Traurigkeit, ­
  so  stand  die  Sache  schlecht.  Lachte  er,  so  hatte  man  grosses
Glück.  Seufzte  er  ein  wenig,  so  hatte  man  schweren  Kummer.  Zeichen
dieser  Art  Hessen  sich  nicht  erklären.  Eines  Morgens  war  er  plötzlich
verschwunden,  und  man  wusste  nicht,  wohin  er  sich  begeben  hatte.

Fan-ling-tse  liebte  in  seiner  Jugend  den  Weg  der  Unsterblichen
und  verbrachte  auf  diese  Weise  die  Jahre.  Später  begegnete  er  Sse-maki-tschü.
  Ki-tschii  trat  mit  ihm  zugleich  in  den  Tschang-schan.  Sie
Verbrachten  daselbst  sieben  Jahre  und  traten  in  ein  Felsenhaus.  In
der  nordöstlichen  Ecke  desselben  befand  sich  ein  steinerner  Krug.
Nach  Einigen  heisst  es  ein  steinernes  Fenster.  Ki-tchü  trat  hinaus
Und  verreiste.  Er  ermahnte  ihn  ernstlich  und  sagte:  Hüte  dich,  dass
du  es  nicht  öffnest.  —  Ling-tse  öffnete  es  plötzlich  und  betrachtete
es.  Ki-tschii  kehrte  zurück  und  schickte  ihn  nach  Hause.  Später  berief ­
  er  ihn  wieder  zu  sich  und  liess  ihn  eine  kupferne  Büchse  bewachen. ­
  Er  ermahnte  ihn  nochmals,  sie  nicht  zu  öffnen.  Ling-tse
öffnete  sie  wieder,  und  Ki-tschü  schickte  ihn  fort.  Demgemäss  erlangte ­
  Jener  nicht  den  Weg.

Fung-liang  stammte  aus  Nan-yang  und  war  in  seiner  Jugend
ein  Angestellter  des  Districtes.  Dreissig  Jahre  alt,  war  er  der  zugesellte ­
  Vermerker  des  Beruhigers.  Er  zog  dem  Tü-yeu  (dem  Aufseher
über  das  Ungewöhnliche)  entgegen  und  schämte  sich  seines  Mangels
an  Vorsätzen.  Er  zerstörte  jetzt  den  Wagen,  zerriss  die  Kleider  sammt
dem  Kopftuch  und  entfernte  sich.  Er  folgte  einem  Lehrer  und  empfing
die  Gedichte,  die  Überlieferungen,  die  Gebräuche  und  die  Verwandlungen. ­
  Er  lernte  wieder  die  Kunst  des  Weges  und  die  Wahrsagung.
Er  lustwandelte  und  spähte  durch  fünfzehn  Jahre  und  kehrte  dann
in  den  Landstrich  und  die  Provinz  zurück.  Er  wurde  den  Gebräuchen
gemäss  vorgeladen,  fand  sich  aber  nicht  ein.  Eine  höchste  Verkündung ­
  erhob  vor  allem  die  weisen  Männer,  und  Liaug  erhielt  eine
hohe  Rangstufe.  Auf  halbem  Wege  gab  er  es  auf  und  kehrte  nach
            
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