Zur altern tirolischen Literatur. I.
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schallen, schimpfen S. 188.
kinn und kel S. 213.
leih und leben S. 267.
henn und han S. 27S.
Auf das Volkslied weist auch der in seinen Gedichten verwendete
Juchzer hin:
ju haig, haig!
ju haig, haig!
ju haig, haig! S. 166.
ju heia haig! S. 174.
und das an den Jodler mahnende: heiaho! S. 171. 172.
Mit Oswalds Poesie steht seine Musikkenntniss in innigstem Zusammenhänge.
Manche seiner Lieder nehmen sich wie heutzutagige
Operntexte aus, die an und für sich wertldos, erst von der Musik getragen,
Wirkung und Bedeutung erhalten. Es wäre deshalb sehr zu
wünschen, wenn einer neuen Ausgabe auch die Melodieen in Noten
beigefügt werden könnten. Dass unser Dichter für die damalige Zeit
bedeutende Kenntnisse der Musik besass, bezeugt er uns selbst, z. B.
auch kund ich fidlen, trummen, paugken, pfeiffen S. 22.
Auf seine Sangeskunst und Notenkenntniss kommt er öfters
zurück:
nach unserm fueg
begund wir singen, schallen. S. öS.
was get die red den Plätzscher an?
mein singen mag ich nicht gelan.
wem das missval, der lass mich gan. S. 214.
und manche fürstin schöne,
die mich zu schallen bat. S. 222.
Auf seine Notenkenntniss deuten:
Auff von dem ut hoch in das la,
und hrab zu tal schon auff das fa. S. 214.
Si dempft die gantzen musica
mit grosser resonantz,
die recht mengur apposita,
all noten hol und gantz
lat si erzittren durch ir kel. S. 222.
und mich veriert
mein singen und erschellet