Zur altern tirolisehen Literatur. 1.
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vrgl. dem armen ist niht me gegeben,
wan gnot gedinge und übel leben. Fr. 415, 12.
Die sünde, nagel und das haiwachst
an dem indischen ierlich fruet. „4, 8.
vrgl. an mir wahset al das iär
sünde, nagel linde har. Fr. 39, 22.
Aim ieglichem dem liehet zwar
neur was er aller gernest tuet. „4, 10.
vrgl. ein iegelfchen dunket guot,
swaz er aller gernest tuot. Fr. 108, 19.
Ich main wol, das ain milter man
zu geben nie genueg gewan,
als vil er möcht gelian. „4, 12
vrgl. Ich weiz wol, daz ein milter man
genuoc ze gebenne nie gewan. Fr. 86, 10.
Wer auf den leib gevangen haiss
leit, dem ist lang ain kurze weil,
und sagt ich alles, das ich waiss,
so müesst ich raumen manig meil. „4, 15.
vgl. und seitich, halbes daz ich w-eiz,
so miieste ich büwen fremden kreiz. Fr. 74, 27.
Man höret selten, toren rat
vil grosser laut betwungen hat, \
wer sich darauff verstat. „4, 19.
vrgl. geligen sin und töi-en rät
vil selten lant betwungen hat. Fr. 82, 14.
Man sichet selten weissagen
tragen
schon die krön
dahaim,
neur in der fremde rain. „4, 22.
vrgl. man siht vil selten w-issagen
in sime lande kröne tragen. Fr. 119, 6.
Und fuer ain ochs durch alle land,
so hiess man in doch neur ain rind. „5, 1.
vrgl. kumt ein ohse in fremediu lant,
er wird doch für ein rint erkant. Fr. 139, 13
Stillen sol man fraidigen hund.