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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 64. Band, (Jahrgang 1870)

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P  f  i  z  m  a  i  e  r

Unter  den  fünf  Beglaubigungsmarken  der  Weise  der  Lösung  der
Leichname  von  dem  grossen  Reinen  gibt  es  jetzt  eine  Beglaubigungsmarke ­
  Yin-seng's  von  dem  grossen  Ursprünglichen.  Man  bedient  sich
auch  nur  zweier  Dinge:  des  Absudes  von  Rinderfett  und  der  Kugeln
der  Arznei  des  Zinnes.  Es  gibt  sonst  keine  Heilmittel  mehr.  Die  Weise
des  Anhängens  an  den  Gürtel,  des  Gebrauches  und  der  Anfertigung
der  Schwerter  ist  in  den  Entscheidungen  der  Abbildungen  der  Beglaubigungsmarken
  enthalten.  Der  Weg  der  Lösung  und  Verwandlung, ­
  dessen  man  sich  später  bediente,  ist  wieder  eine  Sache,  die
.nicht  beständig  geübt  wird.  Desswegen  wurde  dies  alles  nicht  aufgenommen. ­

Anhang  I.  Die  Männer  des  Weges.
Das  Buch  des  grossen  Hagels  sagt:
Ein  Mensch,  der  auf  dem  grossen  Wege  wandelt,  heisst  ein
vorzüglicher  Mann  des  Weges.  Es  sagt  ferner:  Dem  Wege  folgen,
ist  seine  Beschäftigung.  Daher  der  Name.  Mo,  König  vonTscheu,  errichtete ­
  mit  Hilfe  des  wahren  Menschen  Yün-kieu  Söller  und  Warten.
Hierauf  berief  er  die  verborgenen  und  müssigen  Menschen  und  setzte
sie  zu  Männern  des  Weges  ein.  König  Ping  ühersiedelte  nach  der
Stadt  Lö  und  setzte  sieben  Männer  des  Weges  ein.  Kaiser  Ming  von
Han  setzte  im  fünften  Jahre  des  Zeitraumes  Yung-ping  (62  n.  Uhr.)
ein  und  zwanzig  Menschen  ein.  Kaiser  Wu  von  Wei  errichtete  der
neun  Landstriche  willen  Altäre  und  ermass  fünf  und  dreissig
Menschen.  Kaiser  Wen  von  Wei  zog  nach  Yung,  meldete  sich  zum
Besuche  hei  dem  vorschriftmässigen  Lehrer  Tschin-tschi  und  setzte
fünfzehn  Männer  des  Weges  ein.  Kaiser  Hoei  ermass  neun  und  vierzig
Menschen  und  schenkte  ihnen  dreihundert  Thüren  des  Volkes.
Die  Verkündungen  der  Wahren  sagen:
Lieu-yi  führte  den  Jünglingsnamen  Tse-siang  und  lebte  zu  den
Zeiten  der  späteren  Han.  Seine  Vorfahren  wohnten  die  Geschlechtsalter ­
  hindurch  in  Ying-tschuen.  Sein  Haus  war  reich,  und  er  machte
es  sich  zur  Aufgabe,  den  Armen  beizustehen.  Er  wurde  Statthalter
von  Tschin.  Später  trat  er  aus  seinem  Amte,  ging  in  das  Gebirge
und  wurde  ein  Mann  des  Weges.
            
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