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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 64. Band, (Jahrgang 1870)

Die  Lösung  der  Leichname  und  Schwerter.

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an  das  Ende  eines  Stockes.  Man  lässt  das  Ganze  durch  einen  Menschen ­
  festhalten  und  führt  mit  dem  Schwerte  einen  Hieb  gegen  die
Ährenspitzen.  Diese  werden  durchschnitten,  aber  das  Haar  hängt  noch
immer  mit  ihnen  zusammen.  Man  zählt  wie  viele  Ährenspitzen  übrig
sind  und  wie  viele  fehlen.  Die  Glocken  Lieu-hi's  und  das  Messer
der  tausend  Rinder  hieben  ehemals  dreizehn  Ährenspitzen  durch.  Es
gab  ferner  ein  hartes  Messer  der  hundert  Läuterungen,  das  zwölf
Ährenspitzen  durchhieb.  In  dem  Reiche  pries  man  nur  dieses  als
etwas  Unübertreffliches,  aber  in  naher  Zeit  verfertigte  man  ein  göttliches ­
  Schwert,  das  fünfzehn  Ährenspitzen  durchhieb.  Wann  man  das
Eisen  desselben  betrachtete,  so  war  die  Farbe  grün,  es  batte  einen
Wiederschein,  und  sein  buntes  Liebt,  war  ausserordentlich.  Es  war
das,  wovon  Sie-tschö  sagt:  tief  wie  Eis,  welches  sich  lösen  will.
In  jüngster  Zeit  gab  es  ungefähr  zehn  Verfertiger.  Dieselben  erreichten ­
  dieses  nicht.  Der  harten  Stoff  verfertigte,  ist  Sie-ping  von
Schang-yü.  Der  Grabstichelwerk  einmeisselte,  ausschmückte  und
herrichtete,  ist  Hoang-wen-king  der  Heilmittellehrer  von  Schischang. ­
  Beide  sind  die  ausgezeichnetsten  Werkmeister  des  Mittelreiches. ­
  In  dem  ersten  Jahre  des  Zeitraumes  Kien-wu  von  Tsi  (494
n.  Chr.),  Jahr  Kiä-sü  (11),  am  neunzehnten  Tage  des  achten  Monats, ­
  Tag  Sin-yeu  (58)  gründete  man  auf  dem  Berge  Miao  eine
Werkstätte.  Im  vierten  Jahre  des  Zeitraumes  Thien-kien  von  Liang
(505  n.  Chr.),  Jahr  Yl-yeu  (22),  erging  die  Aufforderung,  Messer
und  Schwerter  zu  verfertigen.  Dieselben  waren  von  einer  Gestalt,
dass  sie  zu  kaiserlichem  Gebrauche  dienten.  In  ihnen  hatten  sich  Geist
und  Kunstfertigkeit  erschöpft,  an  wunderbarer  Zierlichkeit  übertrafen
sie  bei  weitem  alles  Übrige  in  dem  Zeitalter.  Ausserdem  gab  es  deren,
die  von  unregelmässiger  Gestalt  und  hart  waren.  Die  Häuser  des  Gemeinwesens ­
  verfertigten  die  hundert  Läuterungen.  Hoang-wen-king
erreichte  es  dadurch,  dass  man  ihn  von  den  Dienstleistungen  befreite.
Er  wurde  ein  Mann  des  Weges  in  dem  Amtsgebäude  des  Berges.
Nach  den  Anordnungen  der  Gebräuche  der  Tsclieu  ist  das
Schwert  drei  Schuh  lang.  Der  Griff  hat  beständig  fünf  Zoll,  was  das
Sechstel  ist.  Die  innere  Schneide  ist  zwei  und  einen  halben  Zoll
breit.  Die  Schwere  beträgt  nach  altem  Gewicht  ein  Pfund  vier  Tael.
Nach  jetzigem  Gewichte  sind  es  zwei  Pfund  zehn  Tael.  Gegenwärtig
sind  die  Schwerter  der  Häuser  des  Gemeinwesens  vier  Schuh  sieben
Zoll  lang.  Der  Griff  hat  beständig  einen  Schuh  fünf  Zoll,  was  ein
            
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